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ALS: Rostocker Unimedizin baut Netzwerk auf

Montag, 19. April 2021

/picture alliance, Bernd Wüstneck

Rostock – An der Universitätsmedizin Rostock wird ein landesweites Versorgungsnetzwerk für Pa­tienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) aufgebaut. Die zum Teil hochgradig behinderten Patienten und ihre Angehörigen hätten im Flä­chenland MV mitunter große Schwierigkeiten, spezialisierte Einrichtun­gen aufzusuchen, hieß es.

„Das hat negative Auswirkungen auf Diagnostik und Therapie der Erkrankung und damit auf die Lebens­qualität der Patienten und deren Familien“, sagte Andreas Hermann heute in Rostock, der Zusammen­hänge neurodegenerativer Erkrankungen erforscht.

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Durch den zügigen Verlauf der Krankheit und die sich schnell entwickelnde Immobilität der Patienten sei es herausfordernd, diese bestmöglich zu betreuen. Die Versorgungsstruktur stelle eine der größten He­rausforderungen dar. Die Angebote dürften nicht auf wenige Patienten beschränkt bleiben, in deren Nähe Spezialsprechstunden stattfinden.

„Wir suchen niedergelassene Neurologen und Hausärzte sowie neurologische und internistische Klini­ken, die bereit sind, gemeinsam mit uns die Versorgung der ALS-Patienten zu verbessern“, sagte Fallma­nagerin Sophie Fischer.

An Amyotropher Lateralsklerose leiden in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 200 Menschen. © dpa/aerzteblatt.de

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