NewsPolitikNRW will den Impfstoff von Johnson & Johnson zuerst Obdachlosen anbieten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

NRW will den Impfstoff von Johnson & Johnson zuerst Obdachlosen anbieten

Montag, 19. April 2021

/picture alliance, Severine Bunzel

Düsseldorf – Den vorerst noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson will das Gesund­heitsministerium von Nordrhein-Westfalen (NRW) zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosen­hilfe einsetzen.

„Hier bestehen die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs beziehungsweise zwölf Wochen sicherzustellen“, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss.

Anzeige

Konkret wurde bei Johnson & Johnson nach einer besonderen Strategie gefragt, da hier offenkundig eine Impfung ausreichend sei. Der Impfstoff von Johnson & Johnson wäre der vierte, der im Kampf gegen Corona in Deutschland auf den Markt kommt – nach denen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte vor rund einer Woche mitgeteilt, dass er den Marktstart seines Impfstoffs in Europa verzögert. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, hält den Auslieferungsstopp des Unternehmens nach Meldungen über Thrombosefälle für eine „nachvollziehbare Maßnahme“.

Es habe alarmierend gewirkt, dass das Problem eine sehr große Ähnlichkeit mit dem Problem habe, das im Zusammenhang mit dem Astrazeneca-Impfstoff aufgetreten sei, sagte er heute dem Bayerischen Rundfunk. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #79783
Practicus
am Montag, 19. April 2021, 23:17

Nicht vergessen:

Der Impfstoff von J6J muss nur einmal verabreicht werden, was ihn für diese Gruppe besonders geeignet macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Termin für eine Zweitimpfung eingehalten wird, ist bei diesen Menschen sehr gering.
Die Unterstellung, dies hinge mit der Verschleierung möglicher Nebenwirkungen zusammen, gehört in die Kiste "Verschwörungsmythen"
Avatar #768001
Heidi W.
am Montag, 19. April 2021, 20:03

HW

Und niemand dokumentiert die Nebenwirkungen.....
Avatar #710751
DocAge
am Montag, 19. April 2021, 19:18

Großzügig

Wie großzügig, den Problembehafteten Impfstoff an die Obdachlosen zu verscherbeln...
LNS
LNS LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER