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Onlineapotheke Zur Rose Group wächst weiter

Dienstag, 20. April 2021

/picture alliance, KEYSTONE, Gaetan Bally

Frauenfeld – Die schweizerische DocMorris-Konzernmutter Zur Rose Group sieht sich nach einem kräfti­gen Umsatzplus zum Jahresstart auf dem Weg zu ihren Jahreszielen. Im ersten Quartal profitierte der Versand­händler weiter von­­­ Übernahmen und von dem durch die Coronapandemie beschleunigten Trend zu Online­käufen.

Der Umsatz kletterte in den drei Monaten bis März im Vergleich zum Vorjahr um knapp 18 Prozent auf rund 503 Millionen Schweizer Franken (rund 457 Millionen Euro), wie das Unternehmen heute in Frau­en­feld mitteilte. Damit traf das Unternehmen die mittlere Analystenprognose.

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Die Zahl der aktiven Kunden stieg um 600.000 auf 11,1 Millionen. Vor allem in Deutschland konnte der Konkurrent der im MDax notierten Shop Apotheke kräftig zulegen: Dort stiegen die Erlöse inklusive der übernommenen Firmen Medpex und Apotal um mehr als ein Viertel.

Mit knapp 340 Millionen Franken steht Deutschland für fast 70 Prozent der Konzernerlöse. Treiber waren das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten sowie mit Gesundheits- und Pflegeprodukten.

Im Heimatmarkt dagegen lag der Umsatz knapp drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Allerdings hatte Zur Rose in der Schweiz vor einem Jahr ein Rekordwachstum erzielt, weil Kunden zu Beginn der Corona­pandemie ihre Lager aufstockten.

Gewinnkennziffern veröffentlichte das Unternehmen zum ersten Quartal nicht. Für das laufende Jahr hält Zur Rose an den im März veröffentlichten Zielen fest. Diese sehen für das Gesamtjahr 2021 ein Erlösplus von rund 20 Prozent vor. Wie auch andere Online-Apotheken setzt Zur Rose derzeit voll auf die Einfüh­rung des elektronischen Rezepts für rezeptpflichtige Arzneimittel. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #109
Claas Hüttenrauch
am Dienstag, 20. April 2021, 20:59

Mit Amazon und Ro auf den Fersen baut Uber sein Geschäft mit der Lieferung von Rezepten aus

„...Nachdem Uber im vergangenen Sommer mit dem digitalen Apotheken-Startup NimbleRx in zwei Städten in die Verschreibungslieferung gefahren war, hat sich der Ride-Hailing-Riese Uber am Mittwoch mit dem Medikamentenlieferservice ScriptDrop eine neue und expansivere Fahrt gemacht.
Der Deal macht Uber zur Standard-Liefer-App für Tausende von Apotheken und Gesundheitssystemen in 37 Bundesstaaten. Es kommt auch zu einer kritischen Zeit für den digitalen Apothekensektor, der neben der virtuellen Versorgung inmitten der Pandemie boomt. Ro, eine digitale Apotheke, die in Telemedizin expandiert ist, brachte in diesem Monat neue Finanzmittel in Höhe von 500 Millionen Dollar ein, um eine steile Bewertung von 5 Milliarden Dollar zu erzielen, während Rivale Hims kürzlich in einem SPAC-Deal an die Börse ging, der das Unternehmen mit 1,6 Milliarden Dollar bewertete. Sie und andere Spieler rennen um Wettkämpfe mit Amazon, das im November sein eigenes Online-Apothekengeschäft ins Leben gerufen hat...“
www.statnews.com/2021/03/24/uber-scriptdrop-prescription-delivery-ro-amazon/
Avatar #88767
fjmvw
am Dienstag, 20. April 2021, 17:23

Steigt amazon auch in den online-Handel mit

verschreibungspflichtigen Medikamenten ein? Falls ja, und es ist nicht davon auszugehen, dass amazon einen so lukrativen Markt nicht besetzen wird, wird es auf dem Gebiet richtig zur Sache gehen.

Früher oder später wird es zu einem Verdrängungswettbewerb kommen, bei dem am Ende wenige flächendeckend aufgestellte Anbieter übrig bleiben werden.
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Der online-Medikamentenmarkt wird eine ähnliche Entwicklung wie der Markt bei Fernbussen oder auch bei der Telefonauskunft nehmen. Viele starten voller Hoffnung, am Ende bleiben nur wenige übrig.
LNS
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