NewsPolitikElf Todesfälle durch COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Elf Todesfälle durch COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen

Dienstag, 20. April 2021

/picture alliance, Bernd Wüstneck

Berlin – Unter den stark von SARS-CoV-2 betroffenen Menschen sind eher selten Kinder und Jugendli­che. Aber auch sie können schwer erkranken oder sterben. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), die in einer Antwort der Bundesregierung der FDP-Fraktion vom 9. April veröffentlich wurden.

Von den rund 2,8 Millionen COVID-19-Fällen gegen Ende März/Anfang April – ein exaktes Datum gibt die Bundesregierung in ihrer Antwort nicht an – gab es demnach etwa 385.022 Fälle bei Kindern und Jugendlichen zwischen null und 19 Jahren.

Die meisten Fälle traten bei den 15- bis 19-Jährigen auf. In dieser Altersgruppe gab es 152.912 Fälle. Hospitalisiert wurden davon 1.776, 25 wurden auf einer Intensivstation versorgt.

Bislang wurden dem RKI elf validierte COVID-19-Todes­fälle bei unter 20-Jährigen übermittelt. Die Kinder und Jugendlichen waren demnach zwischen null und 17 Jahre alt, in acht Fällen waren Vorerkrankungen bekannt.

Mindestens 68 Kinder und Jugendliche wurden auf Intensivstationen betreut. In 4.789 Fällen mussten die Kinder und Jugendlichen im Krankenhaus stationär versorgt werden.

Die Bundesregierung teilt in ihrer Antwort aber auch mit, dass Hospitalisierung und Aufnahme auf Inten­siv­station erst im Verlauf auftreten und in der Regel nicht bei der ersten Übermittlung des Falls bekannt sind. Daher sei von einer „gewissen Untererfassung“ auszugehen. © may/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #833365
HartmutSteeb
am Freitag, 30. April 2021, 17:04

Erkrankte Kinder und Jugendliche

Warum kann man denn nicht das Mindestmaß an Daten mit veröffentlichen, die zu einer Beurteilung nötig sind. Also hier: Nicht nur die Zahl der Fälle, sondern dazu auch die Zahl der Kinder und Jugendliche in dieser Alterskohorte und warum nicht auch gleich dann die Verstorbenen diesen Gruppen zuordnen.
Avatar #865259
UdoSchlenz
am Mittwoch, 21. April 2021, 15:57

Covid ca 20x weniger lebensbedrohlich als Influenza für Kinder/Jugendliche

https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-covid-19-bei-kindern-in-deutschland-18-04-2021/

Lt zitiertem RKI-Daten mindest 3 (von 11) Kindern starben ursächlich an Covid19, lt DGPI (s.Link) waren es 4 Personen bis 19 Jahre innerhalb eines Jahres.
Demgegenüber werden 116 Kinder genannt, die an Influenza während eines gleich langen Zeitraums in Saison 2018/19 verstarben.

Hieraus ergibt sich redhnerisch ein Faktor von 29, um den Influenza lebensbedrohlicher ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland.

Man hat nicht den Eindruck, daß diese Faktenlage in weiten Teilen von Bevölkerung und Politik angekommen ist.
LNS
LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER