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Ausland

Rom legt Fahrplan für Coronaöffnungen vor – „Grüner Pass“ kommt

Donnerstag, 22. April 2021

/picture alliance, Pavlo Gonchar

Rom – Italiens Regierung hat einen Fahrplan für eine schrittweise Lockerung der Coronabeschränkungen ab 26. April bis zum Sommer vorgelegt. Außerdem soll in Kürze ein Coronapass für das Reisen innerhalb des Landes eingeführt werden. Mit diesem sogenannten Grünen Pass, den zum Beispiel Geimpfte bekom­men können, darf man dann auch in Regionen mit hohem Coronarisiko fahren. Das teilte die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi in Rom gestern Abend nach einer Kabinettssitzung mit.

Mit dem neuen Coronadekret führt Rom nach wochenlanger Pause wieder Weiße und Gelbe Zonen für Regionen mit niedrigen oder moderaten Coronawerten ein. In den Gelben Zonen dürfen Restaurants und Bars ab 26. April wieder mittags und abends im Außenbereich Gäste an Tischen bedienen. Die Innen­räume bleiben zu. Theater, Kinos und Konzerthallen dürfen dort mit begrenzter Besucherzahl loslegen.

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Am 15. Mai dürfen Schwimmbäder in Gelben Zonen öffnen. Ab 1. Juni gibt es dort für größere Sport­events das Okay – begrenzt auf draußen bis zu 1.000 Zuschauer. Ebenfalls Anfang Juni können in diesen Gebieten die Sportstudios starten. Ab 1. Juli sind Kongresse wieder möglich, erste Unterhaltungsparks dürfen öffnen.

Das nächtliche Ausgangsverbot soll dagegen weiter zwischen 22.00 und 5.00 Uhr gelten. Gegen dieses Instrument hatte es bis zuletzt viel Widerstand etwa von Gastronomen gegeben.

Ganz neu ist der nationale Coronapass für Reisen in Orange und Rote Zonen mit hohem Coronarisiko. In dieses Dokument soll eine Impfung, ein 48 Stunden alter, negativer Coronatest oder eine Coronainfek­tion des letzten Halbjahres eingetragen werden. Auch die EU plant einen „Grünen Pass“ für das interna­tionale Reisen. Diese Papiere sollen in Italien dann anerkannt werden, hieß es.

In dem Mittelmeerland haben sich die Coronazahlen seit Wochen leicht verbessert. Gestern registrierten die Behörden knapp 14.000 Neuinfektionen in 24 Stunden. Außerdem starben weitere 364 Menschen in dem 60-Millionen-Einwohner-Land im Zusammenhang mit dem Virus. © dpa/aerzteblatt.de

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