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Ärzteschaft

Mehr als die Hälfte der Medizinstudierenden gegen Corona geimpft

Freitag, 23. April 2021

/picture alliance, Hauke-Christian Dittrich

Berlin – Mehr als die Hälfte der Medizinstudierenden in Deutschland ist gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus einer aktuellen Blitzumfrage des Marburger Bundes (MB) unter rund 5.000 studentischen Mitgliedern hervor.

Demnach erhielten 30 Prozent eine Impfung mit dem Biontech-Impfstoff, 22 Prozent wurden mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft und vier Prozent mit dem Vakzin von Moderna.

„Der Missstand in den ersten Wochen der Impfkampagne scheint nun weitgehend behoben zu sein“, sagte Philipp Schiller, Vorsitzender des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund.

Jetzt komme es darauf an, auch allen übrigen Medizinstudierenden möglichst rasch ein Impfangebot zu machen. „Nur so ist eine patientenorientierte Ausbildung unter den Bedingungen der Coronapandemie zu gewährleisten“, sagte Schiller.

Ihm zufolge gehörten Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJler) im Januar in vielen Krankenhäusern nicht zu den prioritär Impfberechtigten.

Dass hatte die Ärztegewerkschaft kritisiert und gefordert, den in der Patientenversorgung tätigen Medi­zinstudierenden einen gleichberechtigten Zugang zur Impfung gegen SARS-CoV-2 zu geben. Mit einer Impfquote von 75 Prozent bei den PJlern ist diese Forderung zu einem großen Teil bereits erfüllt. © hil/sb/aerzteblatt.de

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