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Corona: Trotz Lockdowns mehr als 6.000 Intensivpatienten in Frankreich

Dienstag, 27. April 2021

/picture alliance, Lewis Joly

Paris – Ungeachtet des seit drei Wochen geltenden Lockdowns in Frankreich steigt die Zahl der Corona­patienten weiter: Auf den Intensivstationen des Landes werden nach Angaben der Gesundheitsbehörden von gestern Abend inzwischen mehr als 6.000 Menschen mit der Lungenkrankheit COVID-19 behandelt.

Das sind rund 1.100 mehr als auf dem Höhepunkt der zweiten Coronawelle im November. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen eines Tages um 400 auf mehr als 103.000. Die Sieben-Tage-Inzidenz verharrt landesweit bei rund 300 pro 100.000 Einwohner. Die Bundesregierung hatte Frankreich Ende März zum Hochinzidenzgebiet erklärt.

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Dennoch bereitet die französische Regierung eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen und anderer Auflagen ab Anfang Mai vor. Im Laufe der Woche wurde dazu eine Fernsehansprache von Präsident Em­ma­nuel Macron erwartet.

Macron hatte gestern eine „stufenweise“ Öffnung von Restaurants, Theatern oder Kinos bis Ende Juni skizziert. In Gebieten mit besonders vielen Neuinfektionen wie Paris kann die Außengastronomie dem­nach allerdings erst Ende Mai auf eine Öffnung hoffen. Bisher hatte der Staatschef Mitte Mai als Termin in Aussicht gestellt. © afp/aerzteblatt.de

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