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Digitales Impfbuch: AOK Plus und CGM starten automatische Datenübertragung

Donnerstag, 29. April 2021

/dpa

Koblenz – Die automatische Übertragung von strukturierten Daten in das digitale Impfbuch haben die AOK Plus Sachsen/Thüringen und die Compu Group Medical (CGM) gestartet. Seit Ende März können Impfdaten von Patienten strukturiert und elektronisch aus dem Arztinformationssystem heraus an die AOK Plus Sachsen/Thüringen übertragen werden.

Die AOK Plus, mit aktuell 3,4 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Sachsen und Thüringen, verspricht sich von einer solchen Dokumentation positive Auswirkungen auf das Gesundheitssystem.

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Derzeit erfolgt der Dateneintrag und die Einsicht über die Versicherten-App der Krankenkasse, soll aber perspektivisch über die elektronische Patientenakte (ePA) aufgerufen werden können. Ab 2022 sollen Versicherte den elektronischen Impfpass als Teil der ePA bundesweit und flächendeckend nutzen können.

Nach eigenen Angaben kooperiert die AOK Plus Sachsen/Thüringen als erste Krankenkasse mit der CGM bei der elektronischen Übertragung von Impfdaten über KIM (Kommunikation im Medizinwesen), dem sicheren Kommunikationsweg, der von der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) unterstützt wird.

Damit stünden Informationen über aktuelle Impfungen in der Patienten-App der Krankenkasse zur Verfü­gung. Das Mitführen eines Impfbuchs sei nicht mehr notwendig.

Technisch gesehen gibt es bei der Dokumentation und der Übertragung der elektronischen Impfdaten viele Sicherheitsaspekte zu beachten. Zum Beispiel muss die Datenerfassung einer bestimmten Struktur folgen und das Impfen muss als Medizinisches Informationsobjekt (MIO) innerhalb der Telematikinfra­struktur angelegt sein.

Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Informationen perspektivisch für die Übertragung in die ePA geeignet sind – verantwortlich für die Erarbeitung der MIO ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Eine weitere Voraussetzung für die TI-konforme, automatische Befüllung des elektronischen Impfbuchs ist die Verwendung von KIM, dem Kommunikationsstandard der Tele­ma­tik­infra­struk­tur. © aha/aerzteblatt.de

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