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Landarztquote: 109 Bewerbungen im Saarland auf Medizinstudienplatz

Freitag, 30. April 2021

/picture alliance, Karl-Josef Hildenbrand

Saarbrücken – 74 Frauen und 35 Männer haben sich beim saarländischen Landesamt für Soziales über die Landarztquote auf einen Medizinstudienplatz beworben. Das teilte das Gesundheits­mi­nisterin heute mit.

„Es freut mich sehr, dass wir nach dem tollen Start im vergangenen Jahr dieses Jahr noch mehr Bewer­bun­gen verzeichnen konnten und die Landarzt­quote so viel Anklang gefunden hat“, sagte Gesundheits­mi­nisterin Monika Bachmann (CDU).

Fast zwei Drittel der Bewerbungen stammten aus anderen Bundesländern. In der zweiten Phase des Auswahlverfahrens würden nun die 42 besten Bewerber zu einem Gespräch eingeladen.

Grundlage dafür ist den Angaben zufolge die Abiturnote, eine eventuell vorhandene Berufsausbildung sowie ein Test für medizinische Studiengänge. Die Gespräche sollen Anfang bis Mitte Juni stattfinden.

Insgesamt wird es laut Gesundheitsministerium über die Landarztquote im kommenden Wintersemester 21 Studienplätze an der Universität des Saarlandes geben.

Durch das Landarztquotengesetz sollen bis zu 7,8 Prozent der Studienplätze für Humanmedizin vorab an Bewerber gehen, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und einer entsprechenden Facharzt­ausbildung zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten ländlichen Regionen im Saarland tätig zu sein. Das Gesetz trat im Mai vergangenen Jahres in Kraft. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #777323
Bineinmalig
am Samstag, 29. Mai 2021, 12:15

Unverantwortlich

„So viel Anklang gefunden“ hat?
Eine Frechheit ist es, so junge Menschen, die gerade von der Schule kommend und den Traum der Medizin folgend sich derart festlegen müssen. Anklag findet es nur aus reiner Verzweiflung, weil die Wartezeitquote abgeschafft wurde.
Vielmehr sollten die Anreize in der Allgemeinmedizin verbessert werden.
18,19,20- jährigen jungen Menschen aber einen solchen Vertrag aufzuerlegen ist einfach unverantwortlich.
Sie haben noch keine Ahnung von der Medizin und dem, was auf sie zukommt.
Das Problem der fehlenden Ärzte sollte anders gelöst werden
LNS
LNS LNS LNS

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