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Pneumokokken: Mehr Impfungen wegen Pandemie

Freitag, 30. April 2021

/picture alliance, Ulrich Zillmann

Hamburg – Wegen der Coronapandemie haben die Pneumokokkenimpfungen in Deutschland deutlich zugenommen. Im ersten Halbjahr ließen sich fast viermal mehr Menschen über 60 Jahren gegen Pneu­mokokken impfen als im Vorjahreszeitraum, wie die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Hamburg mit­teilte.

Die Impfquote stieg demnach von 1,7 Prozent im ersten Halbjahr 2019 auf 6,6 Prozent im Folgejahr. Am höchsten war die Impfquote in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. Sie lag zwischen Januar und Ende Juni 2020 bei siebeneinhalb Prozent.

Anfang März vergangenen Jahres hatte das Bundesgesundheitsministerium älteren Menschen zu einer Pneumo­kokkenimpfung geraten, um durch den Erreger ausgelöste schwere Lungenentzündungen zu vermeiden. Auch Experten etwa vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfahlen die Schutzimpfung.

Spitzen­reiter bei den Pneumokokken-Impfungen waren Berlin und Brandenburg. 13,2 Prozent der TK-Versicherten ab 60 Jahren in Berlin und 9,4 Prozent in Brandenburg ließen sich im ersten Halbjahr ver­gangenen Jahres impfen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Pneu­mo­kokkenimpfung generell für Menschen ab 60 Jahren sowie für Patienten mit bestimmten chronischen Krankheiten. Für Säuglinge wird eine Grund­immunisierung mit drei Impfungen im Alter von zwei, vier und elf Monaten empfohlen. © afp/aerzteblatt.de

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