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Forschungs­gemeinschaft umreißt Handlungsbedarf für künftige Wissenschaftspolitik

Donnerstag, 6. Mai 2021

/totojang1977, stock.adobe.com

Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) warnt die künftige Bundesregierung davor, die Mittel für die Forschung zu kürzen. Trotz Neuverschuldung und sinkender Steuereinnahmen im Zuge der Coronaviruspandemie seien im Gegenteil langfristige Investitionen in die Wissenschaft und ein klares politisches Bekenntnis in „kontinuierliche Budgetzuwächse und finanzielle Planungssicherheit für die Wissenschaftsorganisationen“ nötig, so die DFG.

In einem Impulspapier für die kommende Legislaturperiode „Erkenntnisgeleitete Forschung stärken, von Wissensspeichern profitieren“ formuliert die Forschungsgemeinschaft zentrale Forderungen an die Poli­tik in den kommenden Jahren.

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Eine wichtige Rolle spielt dabei der digitale Wandel. Dieser soll laut der DFG in den kommenden Jahren unter anderem durch den Auf- und Ausbau digitaler Expertise in allen Fächern und Disziplinen weiter vorangebracht und genutzt werden.

Auf dem in seiner Bedeutung weiter stark steigenden Feld der Forschungsdaten sollte das Forschungs­datenmanagement langfristig tragfähig gestaltet werden. Hierzu ist für die DFG vor allem die dauerhafte Förderung der gerade aufgebauten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und ihre Überfüh­rung von der jetzigen Projekt- in eine stabile und langlebige Infrastruktur unerlässlich.

Das Publikationswesen sollte durch einen weiteren Ausbau des Open Access und entsprechender Finan­zierungsstrukturen sowie eine praxistaugliche Urheberrechtsgesetzgebung wissenschafts­freundlich aus­gestaltet werden, fordert die DFG außerdem.

Die DFG empfiehlt außerdem, die Universitätsmedizin in Deutschland zu stärken, um die Fortschritte in der Medizin und in der translationalen Forschung noch besser zu nutzen. Wichtige Weichenstellungen seien hier die langfristige Finanzierung der Programme für Clinician Scientists und Avanced Clinician Scientist und eine verstärkte Förderung akademisch initiierter klinischer Studien. © hil/aerzteblatt.de

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