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Politik

Bundesregierung warnt vor Verwenden gefälschter Impfpässe

Donnerstag, 6. Mai 2021

/picture alliance, Laci Perenyi

Berlin – Die Bundesregierung hat die Bürger davor gewarnt, sich gefälschte Impfpässe zu beschaffen, um so vorzeitig in den Genuss von Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubs­reisen zu kommen.

Dies sei kein Kavaliersdelikt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert heute in der Bundespresse­kon­ferenz. „Wer so etwas tut, gefährdet die Gesundheit anderer Menschen. Das ist das eine. Er macht sich aber auch strafbar. Das ist ganz klar eine nach dem Strafgesetzbuch strafbewehrte Urkundenfäl­schung. Und strafbare Handlungen werden verfolgt.“

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Es gebe immer ein Missbrauchsrisiko, sagte Seibert weiter. Deshalb wolle die Bundesregierung den di­gitalen Weg gehen. Nach Angaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums ist geplant, dass der Impf­nach­­weis sowohl auf der Corona-Warn-App wie auch auf einer Extra-App digital gespeichert werden kann.

Dies soll in der zweiten Hälfte des laufenden Quartals möglich werden. Die Menschen erhielten dann unmittelbar beim Impfen einen QR-Code, den sie mit ihrem Smartphone scannen könnten. Wer bereits jetzt geimpft sei, könne den Nachweis aus dem Impfpass vom Arzt oder Apotheker übertragen lassen. © dpa/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #760232
penangexpag
am Freitag, 7. Mai 2021, 10:32

Darüber kann ich wirklich nur lachen!

Ich auch !
ABER zit.("..Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium für Gesundheit (BMG) hat sich außerordentlich bemüht, Impfpass Fälschungen überhaupt erst möglich zu machen.")
Darüber kann ich nun nicht lachen. Denn das kann man nicht mal im Zuge von Ironie so behaupten.
Lachhaft ist die Naivität dieser Belehrung - denn die hat doch nun wirklich keine Wirkung. Nicht lachhaft sondern bedenklich ist - eben angesichts der ohnehin schon aufgetauchten Fälschungen - die Leichtfertigkeit, mit der die Lockerungswelle infolge politischen Drucks in Gang gesetzt wurde für die Inhaber von Impfnachweisen.
Vielleicht sollte man aber auch nicht übersehen, daß es sich um eine Aussage des Bundespressesprechers Seibert handelt. Wer sich die Pressekonferenzen mal anhört, weiß, daß es dabei darum geht, mit vielen Worten möglichst gar nichts zu beantworten. Gerade bei Seibert. Und unter den vielen Worten sind dann auch meist ziemlich viele naive. Ich wundere mich immer, daß da Journalisten überhaupt noch hingehen.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Donnerstag, 6. Mai 2021, 19:37

Darüber kann ich wirklich nur lachen!

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium für Gesundheit (BMG) hat sich außerordentlich bemüht, Impfpass Fälschungen überhaupt erst möglich zu machen.
Wie entlarvend auf Twitter:

BMG
@BMG_Bund
Für Ihren #Impftermin müssen Sie Ihren #Impfpass mitbringen. Sie haben ihn verlegt? Das sollte Sie nicht davon abhalten, den Termin für die #CoronaSchutzimpfung wahrzunehmen.
Hier können Sie ein Ersatzformular herunterladen: https://t.co/gcBAcnHBx9 https://t.co/DFPiGxH8Ik

Dazu mein Kommentar auf Twitter:

Thomas G. Schaetzler
ThomasGSchtzler
Antwort an @BMG_Bund und @kbv4u
Wie schön, dass das BMG ebenso einfältig, dümmlich wie zutraulich bei der Herstellung gefälschter Impfausweise aktiv mithilft und sich sogar der Beihilfe schuldig machen könnte.
19:46 • 02 Mai 2021 • Twitter for Android

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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