NewsÄrzteschaftHohe Qualität in der ambulanten Versorgung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Hohe Qualität in der ambulanten Versorgung

Freitag, 7. Mai 2021

/wladimir1804, stock.adobe.com

Berlin – Die Qualität der ambulanten medizinischen Versorgung ist weiter stabil auf hohem Niveau. Da­rauf hat die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen der Veröffentlichung ihres Qualitäts­berichtes für 2019 hingewiesen.

In kaum einem Bereich der Patientenversorgung gebe es derart hohe Qualitätsanforderungen und ent­sprechende Vorgaben, resümierte KBV-Vorstandsmitglied Thomas Kriedel. Der Bericht verdeutliche wie­der einmal aufs Neue, wie hoch die Qualität in der ambulanten Versorgung sei.

Anzeige

Laut KBV gelten in der ambulanten Versorgung für rund 50 Leistungsbereiche besondere Qualitätsan­for­derungen. Dazu zählen ambulante Operationen, Ultraschall- und Röntgendiagnostik, Schmerztherapie und invasive Kardiologie.

Ärzte, die Kassenpatienten diese Leistungen anbieten wollen, müssen bestimmt­e fachliche, räumliche oder gerätetechnische Vorgaben erfüllen, um eine Abrechnungsgeneh­migung zu erhalten.

Laut Bericht führten die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) 2019 rund 17.000 gerätebezogene Prü­fungen durch. Insbesondere im Bereich Ultraschall nahm die sogenannten Konstanzprüfungen von 7.000 auf 13.000 zu. Dabei wird die Qualität der Bildwiedergabe in bestimmten Abständen geprüft, um recht­zeitig zu erken­nen, wenn die Funktion des Gerätes und damit die Qualität der Bilder nachlässt.

Darüber hinaus nahmen die KVen auch die Behandlungsqualität von mehr als 14.000 Ärzten stichpro­ben­artig unter die Lupe und kontrollierten fast 120.000 zufällig ausgewählte Patientendokumentatio­nen. Hinzu kamen noch rund 4.000 Hygieneprüfungen.

Insgesamt erhielten Ärzte und Psychotherapeuten 2019 rund 292.000 Genehmigungen zu verschiedenen Leistungsbereichen. Nur in knapp 600 Fällen mussten KVen Genehmigung widerrufen – insbesondere, weil spezielle Fortbildungs- und Leistungsnachweise nicht oder nicht vollständig erbracht wurden.

Die meisten Ärzte kamen dieser Verpflichtung aber nach: 2019 waren bundesweit etwa 90.000 nieder­gelassene Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtet, einen Fortbildungsnachweis zu erbringen. 97,93 Prozent haben dies erfüllt. Laut Kriedel können sich Patienten also auf eine hohe Versorgungsqu­alität verlassen. © hil/sb/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER