NewsMedizinBiontech und Moderna: EMA prüft Risiko von Blutgerinnseln
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Medizin

Biontech und Moderna: EMA prüft Risiko von Blutgerinnseln

Freitag, 7. Mai 2021

/picture alliance, Laci Perenyi

Den Haag – Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) untersucht die Coronaimpfstoffe von Biontech und Moderna mit Blick auf ein mögliches Risiko von Blutgerinnseln. Bislang sei kein Zusammenhang zwischen Impfungen mit den beiden Vakzinen und dem Auftreten der seltenen Nebenwirkung entdeckt worden, er­klärte die EMA heute. Es würden aber weitere Prüfungen vorgenommen.

Die EMA hatte zuvor bei den Vektorviren-Impfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson eine Ver­bin­dung zu vereinzelten Fällen gefährlicher Blutgerinnsel im Gehirn festgestellt. Bei beiden Vakzinen über­wiegt nach Einschätzung der EMA der Nutzen aber das Risiko.

Anzeige

Der EMA-Ausschuss für Medikamentensicherheit werde nun weiter untersuchen, ob auch bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna möglicherweise ein solcher Zusammenhang bestehe, erklärte die Behörde. Bislang sei aber kein erhöhtes Risiko erkennbar.

Es seien nur „sehr wenige“ Fälle von Blutgerinnseln nach Impfungen mit mRNA-Vakzinen gemeldet worden, erklärte die EMA. Zudem unterscheide sich das klinische Bild von den Fällen, die nach Impfungen mit As­trazeneca und Johnson & Johnson aufgetreten seien. Daher sei nach derzeitigem Stand kein „kausaler Zu­sammenhang“ erkennbar. © afp/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #817861
MHWB64
am Dienstag, 1. Juni 2021, 08:53

Dr.med.M.Berger

Mein Sohn,21 Jahre hat 3 Etagen Thrombose US 3 Tage nach Biontech bekommen. Letztendlich wurde kein Interesse gezeigt. Mehrfach hin und her überwiesen und schlussendlich darf er sich beim Amtsarzt vorstellen. Der wird es sicherlich richten.
Avatar #877205
Wasweißichdennschon
am Samstag, 8. Mai 2021, 12:49

Totimpfstoffe

Die österreichische Firma Valneva hat ihren Totimpfstoff der EU angeboten, aber die haben ihn abgelehnt! Jetzt versuchen sie ihn den einzelnen EU Staaten anzubieten. England hat 600000 Dosen bestellt. Man könnte ihn vielleicht über die internationale Apotheke bekommen, da ich davon ausgehe, dass Österreich eine Zulassung erteilt.
Avatar #830245
Hortensie
am Samstag, 8. Mai 2021, 12:43

Nachtrag: WHO erteilt Notfallzulassung für Totimpfstoff von Sinopharm

Hier nachzulesen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123706/WHO-erteilt-Sinopharm-Notfallzulassung
Dieser Totimpfstoff wird, wie ich unten bereits berichtete, schon in Ungarn (EU-Land), Serbien und der Türkei verimpft.
D. h. diese Länder haben wohl eine eigene Notfallzulassung erteilt.
Avatar #830245
Hortensie
am Samstag, 8. Mai 2021, 12:12

@Wasweißichdennschon: Totimpfstoffe

Sie fragen auch, wieso man keine Totimpfstoffe einsetzt.
Das habe ich auch schon wiederholt gefragt.
Es gibt zugelassene Totimpfstoffe (wie der von Sinopharm, China, Name Vero, der in Ungarn, Serbien und der Türkei verimpft wird) und es sind Totimpfstoffe auch noch in der Entwicklung.
Ich selbst hatte eine Sinusvenenthrombose und eine Mikroembolie bereits und ich wäre sehr daran interessiert, zu erfahren, welche Impfstoffe man Menschen, die bereits Thrombosen hatten, empfehlen kann.
Avatar #830245
Hortensie
am Samstag, 8. Mai 2021, 12:08

Wo findet man die Statistiken zu den "wenigen" Fällen von Gerinnseln?

Zitat aus obigem Bericht:
"Es seien nur „sehr wenige“ Fälle von Blutgerinnseln nach Impfungen mit mRNA-Vakzinen gemeldet worden, erklärte die EMA. Zudem unterscheide sich das klinische Bild von den Fällen, die nach Impfungen mit As­trazeneca und Johnson & Johnson aufgetreten seien. Daher sei nach derzeitigem Stand kein „kausaler Zu­sammenhang“ erkennbar. "
---------------------------------
Im aktuellen Sicherheitsbericht des PEI (Stand 30. 4. 21.), der gestern auf der Internetseite des PEI https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
erschienen ist, wurden im Gegensatz zum Vorbericht (Stand 2. 4. 21.), siehe Seite 15, Tabelle 4 hier:
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-02-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=4
nun über keine anderen Thrombosen als die, die vom Impfstoff von AstraZeneca verursacht werden, berichtet.
Im Vorbericht des PEI (Stand 2. 4. 21.) waren noch Thrombosen und Embolien nach Impfungen mit Biontech mit insgesamt 193 genannt worden - bei Moderna wurden bei geringeren Impfzahlen 5 und bei AstraZeneca 231 genannt.
Seit der "Oxford-Studie", die zu all diesen Impfstoffen Hirnvenenthrombosen in etwa derselben Anzahl nannte, weiß man aber, dass die Fa. Pfizer sich an dieser Erkenntnis der Oxford-Studie "gestört" hat.
Wenn nun die EMA erst "prüfen" will, ob bei den Betroffenen die Blutgerinnsel durch den Impfstoff kamen, dann rechne ich damit, dass dies so läuft wie beim Impfstoff von Astrazeneca:
Da hatte die EMA auch geprüft und sehr, sehr lange behauptet, sie sehe keinen Zusammenhang mit der Impfung. Erst sehr, sehr spät und nachdem es schon zu zahlreichen weiteren Ereignissen (teils mit Todesfolge) gekommen war, hat die EMA es dann geglaubt.
Eine solche "Hinhaltetaktik" kann Menschen aber schwer schädigen und es kann zu Todesfällen kommen.
Schade, keine Zeich
Avatar #877205
Wasweißichdennschon
am Samstag, 8. Mai 2021, 08:52

Blutgerinnsel

Da auch eine Infektion mit dem sars-cov-2 Erreger zu Thrombosen führen kann, ist es doch ganz klar, dass das Einbringen von messenger rna sowie von dna, die für das Spikeprotein kodieren, eben solche auslösen können. Die Frage ist, warum man nicht überhaupt auf Totimpfstoffe setzt. Da hier der Körper nicht gezwungen wird artfremdes Eiweiß herzustellen, was zu besagten Autoimmunreaktionen führen kann die wiederum Thrombosen auslösen können.
LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER