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Ärzteschaft

KV Brandenburg: Impfstoff für Erstimpfungen weiterhin begrenzt

Montag, 10. Mai 2021

/picture alliance, SvenSimon

Potsdam – Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat darauf hingewiesen, dass wegen Impfstoffmangels nicht alle impfberechtigten Bürger schnell einen Termin bekommen könnten. Die Impfstoffmenge für Erstimpfungen sei weiterhin stark begrenzt, sagte der KVBB-Vorsitzende Peter Noack gestern.

So habe der Bund angekündigt, dass in der Woche ab dem 17. Mai maximal zwölf Impfdosen des Her­stel­lers Biontech/Pfizer pro Arzt für Impfungen in den Praxen bestellt werden könnten. Gleichzeitig sei die Impfbereitschaft sehr groß.

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Noack bat die impfwilligen Bürger daher um Verständnis: „Ich kann verstehen, dass es zu Enttäuschung führt, wenn man impfberechtigt ist, aber keinen Termin bekommt“, sagte er. „Nicht verstehen kann ich jedoch, wenn Menschen ihren Frust im Callcenter, in den Arztpraxen oder in der Verwaltung der KVBB freien Lauf lassen.“ Solche Beschimpfungen seien unerträglich und führten auch nicht zu einem schnelleren Termin.

Noack begrüßte den Beschluss der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz zu mehr Flexibilität bei den Impfun­gen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca. Danach ist dem Arzt in Absprache mit dem Impfling freigestellt, den Abstand für eine Zweitimpfung zwischen vier und zwölf Wochen festzulegen.

„Das gibt uns bei den Impfungen in den Arztpraxen deutlich mehr Flexibilität und erleichtert die Einbin­dung von Impfterminen in den Praxisalltag und die Regelversorgung“, betonte Noack. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Hortensie
am Dienstag, 11. Mai 2021, 04:45

Die gemachten Fehler beim Impfstoffeinkauf rächen sich

Wen wundert es, wenn die Bürger verärgert sind angesichts des Impfstoffmangels in Deutschland?
Wieso hat man die impfstoffbestellung an die bekannt träge EU denn abgegeben?
Wieso hat diese EU das Angebot von Biontech und das von Moderna auf zs. mehr als 700 Millionen Impfdosen im letzten Sommer abgelehnt?
Wieso hat diese EU dann erst im November bestellt?
Und wieso hat sie dabei noch zu wenig bestellt?
Ich kann das immer noch nicht begreifen.
Man sieht bei den USA, bei Großbritannien und bei Israel wie man es hätte viel besser machen können.
Gibt es überhaupt Dinge, die die EU schnell und gut und richtig macht? Ich habe daran Zweifel.
LNS
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