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Ärzteschaft

Pilotprojekt für den elektronischen Impfnachweis startet in Thüringen

Dienstag, 11. Mai 2021

/F, stock.adobe.com

Weimar – In Thüringen startet morgen eine Testphase für den elektronischen Impfnachweis. Entwickelt hat ihn die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen zusammen mit Industriepartnern. Jeder, der in Impfstellen und Impfzentren geimpft wird und über das Terminvergabeportal einen Termin gebucht hat, kann den Beleg nach seiner vollständigen Impfung erhalten.

„Das ist für Thüringen ein wichtiger und großer Schritt. Mit der Gleichstellung vollständig geimpfter Personen überall dort, wo negative Tests als Zugangsvoraussetzung notwendig sind, brauchen wir prak­ti­ka­ble Lösungen zum Nachweis des Impfstatus“, sagte die Thüringer Ge­sund­heits­mi­nis­terin Heike Werner (Linke).

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Als Impfnachweis dient ein Schreiben mit einem QR-Code, das künftig vollständig geimpften Personen per Downloadlink zugesandt wird. Mithilfe eines Lesegerätes, zum Beispiel einem QR-Code-Scanner auf einem Smartphone, können zum Beispiel Friseurgeschäfte oder Veranstalter beim Einlass von Personen den Impfstatus auslesen und Geimpften ähnlich wie negativ getesteten oder genesenen Personen Zu­gang gewähren.

Zusätzlich zum QR-Code ist dafür eine Ausweisdokument nötig. Menschen, die keine digitalen Endgeräte bei sich führen, können den ausgedruckten QR-Code als Beleg vorzeigen.

Als geimpft gilt, wer 14 Tage nach der zweiten Impfung den vollständigen Impfschutz erreicht hat – bei Impfung mit dem Johnson & Johnson-Vazin nach einmaliger Impfung.

„Die Impfung ist ein wichtiger Schritt heraus aus der Pandemie. Der elektronische Impfnachweis gibt Geimpften die Sicherheit, ihre persönlichen Rechte in zunehmendem Umfang auch international wieder wahrnehmen zu können“, sagt Annette Rommel, die erste Vorsitzende der KV Thüringen.

In Thüringen wurden bislang 928.307 Impfdosen verabreicht. 13,6 Prozent der Thüringer sind vollstän­dig geimpft, 29,9 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten. © hil/aerzteblatt.de

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