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Ärzteschaft

Netzwerke sollen bessere Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern ermöglichen

Mittwoch, 12. Mai 2021

Photographeeeu, stock.adobe.com

Berlin – Überregionale Netzwerke sollen zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung von Kin­dern und Jugendlichen in strukturschwachen Regionen beitragen.

Im Rahmen eines Treffens unter dem Motto „Offen und gemeinsam verbinden wir uns für schwerstkranke und sterbende Kinder und Jugendliche“ haben verschiedene Akteure der Hospiz- und Palliativversorgung aus den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern einen ersten Grundstein für Kompetenzaustausch, Kommunikation und Koordination gelegt.

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In Deutschland leben etwa 50.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden oder lebensbe­drohlichen Erkrankung. Die Hospiz- und Palliativversorgung für diese Kinder und Jugendlichen ist durch besondere Herausforderungen gekennzeichnet.

Dazu zählen unter anderem geringe Fallzahlen bei sehr unterschiedlichen Diagnosen, lange Wegezeiten für Versorgende und Familien und nicht zuletzt die Notwendigkeit der Vernetzung und Zusammenarbeit einer Vielzahl von Akteuren in der Versorgung und Betreuung.

Mit dem Projekt einer Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, geför­dert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, soll die verbindliche und nach­haltige Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland und ihrer Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie unterstützt werden.

Die Träger der Charta sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) und die Bundes­ärzte­kammer (BÄK).

Unter anderem sollen die hospizlich-palliativen Versorgungsstrukturen vernetzt und bedarfsgerecht für Menschen jeden Alters und mit den verschiedensten Erkrankungen mit hoher Qualität so weiterent­wickelt werden, dass alle Betroffenen Zugang dazu erhalten und die Versorgungskontinuität gewährleis­tet ist. © aha/EB/aerzteblatt.de

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