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Ausland

Irland schaltet Computersystem des Gesundheitsdiensts nach Cyberattacke ab

Freitag, 14. Mai 2021

/MaksymFilipchuk, stock.adobe.com

Dublin – Wegen eines Cyberangriffs hat Irlands öffentlicher Gesundheitsdienst HSE sein gesamtes Computersystem abgeschaltet. „Es gibt einen bedeutenden Ransomwareangriff auf die IT-Systeme von HSE“, erklärte die Behörde heute auf Twitter.

Vorsorglich seien alle Systeme heruntergefahren worden. Die Attacke ähnelt dem Cyberangriff auf die US-Pipeline Colonial Pipeline vor einer Woche.

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Die Situation werde nun gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden bewertet, erklärte HSE. „Wir entschul­digen uns für entstandene Unannehmlichkeiten für Patienten und die Öffentlichkeit.“ Die Behörde stellte zugleich klar, dass der Ablauf der Coronaimpfungen durch den Vorgang nicht betroffen sei. Die Impfungen „finden wie geplant statt“.

Bei der Cyberattacke wurde nach ersten Erkenntnissen ähnliche Ransomware wie bei dem Hackerangriff auf die größte Pipeline in den USA vor einer Woche verwendet. Diese Attacke war nach Angaben der US-Bundespolizei von der kriminellen Gruppe Darkside ausgeführt worden und hatte zu Panikkäufen an Tankstellen entlang der Ostküste der USA geführt. © afp/aerzteblatt.de

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