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Ärzteschaft

Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt

Dienstag, 18. Mai 2021

/picture alliance, Frank Hoermann, SVEN SIMON

Berlin – Deutschlands Vertragsärzte wollen keine Impfnachweise für Millionen in Impfzentren geimpfte Bürger ausstellen.

Es sei den niedergelassenen Ärzten und deren Teams nicht zuzumuten, solche Nachweise nachträglich für Millionen bereits geimpfter Menschen auszustellen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassen­ärzt­lichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister.

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KBV-Chef Andreas Gassen sagte: „Der Impfnachweis ist ein Reisedokument, kein medizinisches Doku­ment.“ Es sei nicht Aufgabe der Ärzte, solche Nachweise auszustellen. „Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt.“

Grundsätzlich sei man aber bereit, solche Nachweise für diejenigen auszustellen, die auch in der Praxis ge­impft worden seien. Das müsse vergütet werden und dürfe nicht aufwendig sein.

Deutschland will gemeinsam mit der EU noch im Juni einen digitalen Coronaimpfnachweis einführen. Bei bereits vorher vollständig Geimpften soll der Impfstatus aus dem analogen Impfpass übertragen werden.

Jedoch sind bereits gefälschte Impfpässe im Umlauf. Der gelbe Impfpass ist als international aner­kanntes Dokument gültig. © dpa/aerzteblatt.de

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HartmutSteeb
am Dienstag, 18. Mai 2021, 18:15

Impfpass

Es zeigt zum wievielten Mal? dass diese Regierung und seine Verwaltung nicht vorausschauend plant und denkt. Als Diplom-Verwaltungswirt ist das alles nur zum "fremdschämen"
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