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Ausland

Italien lockert nächtliches Ausgangsverbot

Dienstag, 18. Mai 2021

/picture alliance, Cecilia Fabiano

Rom – Italien lockert wegen sinkender Coronazahlen das nächtliche Ausgangsverbot und will es ab dem 21. Juni möglichst weitgehend beenden. Das beschloss die Regierung von Mario Draghi gestern Abend in Rom. In den sogenannten Gelben Zonen Italiens mit moderatem Coronarisiko soll der Beginn der Sperr­stunde von jetzt 22 auf 23 Uhr verlegt werden. Sie dauert bis 5 Uhr morgens.

Diese Maßnahme tritt kurzfristig in Kraft, sobald das neue Dekret publiziert wird – vermutlich in den nächsten Tagen. Ab 7. Juni darf man in dem Mittelmeerland dann eine weitere Stunde länger bis Mitter­nacht draußen bleiben. Für den 21. Juni stellte Rom die Abschaffung der Maßnahme in Aussicht, wenn die Infektionswerte es zulassen.

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Außerdem enthält das neue Dekret weitere Lockerungen. So dürfen Restaurants ab 1. Juni ihre Gäste auch nach 18 Uhr in den Innenräumen wieder bedienen. Bereits am 22. Mai dürfen die Bergbahnen wieder öffnen.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass im Juni mehrere der 20 Regionen des Mittelmeerlandes als Weiße Zonen eingestuft werden sollen, in denen fast gar keine Coronabeschränkungen mehr gelten.

Das solle – wenn die Infektionstrends stimmen – zu Beginn des Monats für Friaul-Julisch Venetien, Sardinien und Molise gelten. Später kämen Venetien, Ligurien und die Abruzzen dazu, hieß es. In den Weißen Zonen müssen die Menschen nur die Maskenpflicht einhalten und die Gesundheitsabstände beachten.

Italien befindet sich bei sinkenden Coronawerten seit Wochen auf einem schrittweisen Lockerungskurs. Derzeit sind alle Regionen bis auf das kleine Aostatal als Gelbe Zonen eingestuft. Das 60-Millionen-Einwohner-Land zählte gestern weniger als 3.500 Coronaneuinfektionen in 24 Stunden. © dpa/aerzteblatt.de

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