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Überhöhte Bleiwerte vor Notre-Dame in Paris

Mittwoch, 19. Mai 2021

/picture alliance, AP, Matthieu Alexandre

Paris – Gut zwei Jahre nach dem Großbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame haben die Behörden erneut überhöhte Bleiwerte festgestellt.

Der Vorplatz der gotischen Kirche wurde wegen einer zu hohen Konzentration giftigen Bleistaubs vorerst für Besucher geschlossen, wie die Polizeipräfektur gestern mitteilte. Der Platz auf der Seine-Insel Ile de la Cité soll nun gereinigt werden.

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Bei dem Brand waren am 15. April 2019 hunderte Tonnen hochgiftiges Blei vor allem aus dem Dach der Kathedrale geschmolzen. Eine hohe Bleibelastung wurde unter anderem an Schulen und Kinderkrippen in der Nähe festgestellt. Der Bleistaub haftet auch am Gemäuer, das aufwändig gereinigt werden muss.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Wiedereröffnung der Kathedrale bis zu den Olympi­schen Sommerspielen in Paris 2024 versprochen. Der eigentliche Wiederaufbau – unter anderem des Dachs und des eingestürzten Spitzturms – soll im kommenden Jahr beginnen. Derzeit finden Vorarbeiten zur Siche­rung der zwischen 1163 und 1345 erbauten Kathedrale statt. © afp/aerzteblatt.de

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