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Ausland

Dänemark ermöglicht Astrazeneca-­Impfungen außerhalb von Impfprogramm

Donnerstag, 20. Mai 2021

/picture alliance, NurPhoto, Roberto Silvino

Kopenhagen – Die Menschen in Dänemark können sich in Kürze freiwillig mit den im nationalen Impf­programm nicht verwendeten Präparaten von Astrazeneca und Johnson & Johnson impfen lassen. Eine entsprechende und von Ge­sund­heits­mi­nis­ter Magnus Heunicke unterzeichnete Zusatzverordnung trat zu heute in Kraft, wie aus einer Mitteilung des dänischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums hervorging.

Voraussetzung für eine solche Impfung bei einem privaten Anbieter ist allerdings eine vorherige Beratung mit einem Arzt und eine ausdrückliche Zustimmung. Die Impfungen sind für die Interessierten kostenlos.

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Laut Ministerium wird damit gerechnet, dass die ersten Beratungen und Impfungen bereits innerhalb kurzer Zeit stattfinden können. Attraktiv ist das vor allem für Däninnen und Dänen im Alter zwischen 25 und 39 Jahren, die bei der laufenden Impfkampagne als Letztes dran sind. In der Kampagne werden in Dänemark nur die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna verwendet.

Dänemark hatte den Einsatz von Astrazeneca Mitte März nach Berichten seltener Fälle von Blutgerinnseln in Verbindung mit der Impfung zunächst gestoppt und den Impfstoff Mitte April dann gänzlich aus dem Impfprogramm gestrichen. Das Mittel von Johnson & Johnson ist bislang noch gar nicht in Dänemark zum Einsatz gekommen. © dpa/aerzteblatt.de

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