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Ärzteschaft

Test zur Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors in EBM aufgenommen

Freitag, 21. Mai 2021

/Evgeniy Kalinovskiy, stock.adobe.com

Berlin – Schwangere mit negativem Rhesusfaktor D haben ab Juli Anspruch auf eine zusätzliche Vorsor­ge­untersuchung. Sie können dann ihr Blut auf den Rhesusfaktor D des ungeborenen Kindes testen lass­en, um gezielt eine gegebenenfalls erforderliche Anti-D-Prophylaxe zu erhalten. Darauf hat die Kassen­ärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Bisher ist die Anti-D-Prophylaxe für alle Rhesus D-negativen Schwangeren vorgesehen. Die für den Test erforderliche fachgebundene genetische Beratung und die Laboruntersuchung werden zum 1. Juli als neue Gebührenordnungspositionen 01788 (Beratung) und 01869 (Laboruntersuchung) in den EBM auf­genom­men.

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Bereits im vergangenen Jahr hatte der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) den Test als neue Kassen­leistung beschlossen. Der Beschluss gilt allerdings nur für Einlings-, nicht jedoch für Mehrlingsschwan­ger­schaften.

Laut KBV wird für den Pränataltest eine Blutprobe der Schwangeren benötigt. Getestet werden darf frühes­tens ab der 12. Schwangerschaftswoche.

Da es sich um eine vorgeburtliche genetische Untersuchung handelt, gelten die ärztlichen Aufklärungs- und Beratungsverpflichtungen nach den Vorgaben des Gendia­gnostikgesetzes. Die erforderliche Quali­fikation ist die „fachgebundene genetische Beratung“. © hil/sb/aerzteblatt.de

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