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Curevac schreibt wegen hoher Forschungskosten weiter Verluste

Mittwoch, 26. Mai 2021

/Giovanni Cancemi, stock.adobe.com

Tübingen – Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac schreibt aufgrund hoher Forschungskosten wei­ter rote Zahlen. Der Verlust vor Steuern lag im ersten Quartal bei 112,2 Millionen Euro, wie ein Sprecher heute mitteilte.

Die Verluste gehen demnach vor allem auf Forschungs- und Entwicklungs­kosten für den Coronaimpfstoff CVnCov zurück. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der Verlust noch bei 23,9 Millionen Euro gelegen. Angaben zum Ergebnis nach Steuern machte Curevac zunächst nicht.

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Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten des Jahres von 3,1 Millionen Euro 2020 auf nun zehn Milli­o­nen Euro. Der Anstieg geht laut Curevac vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem britischen Phar­ma­unternehmen Glaxosmithkline (GSK) zurück. Die beiden Unternehmen arbeiten bei der Entwicklung eines Coronaimpfstoffs zusammen.

Curevac hatte 2020 mit einem Vorsteuerverlust von 129,8 Millionen Euro abgeschlossen und auch dies mit hohen Kosten für Forschung und Entwicklung des Coronaimpfstoffs begründet. Der Coronaimpf­stoff­kandidat CVnCov befindet sich derzeit in einem rollierenden Zulassungsverfahren bei der Europä­ischen Arzneimittelagentur. Curevac erwartet die Zulassung noch im Juni.

Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, soll der Coronaimpfstoff der ersten Generation ab Anfang Juni in einer Studie in Großbritannien auf seine Sicherheit und Wirksamkeit als Boosterimpfung über­prüft werden.

Rund 3.000 Teilnehmer sollen unter anderem den Curevac-Impfstoff erhalten, nachdem sie auch mit an­deren Impfstoffen vollständig geimpft wurden. Mit Boosterimpfungen soll ein Schutz einige Zeit nach einer abgeschlossenen Impfung aufgefrischt werden.

Die Ergebnisse der Studie würden für September erwartet, hieß es. Zusammen mit GSK entwickelt Cure­vac derzeit zudem einen Coronaimpfstoff der zweiten Generation, der besser gegen neue Virusvarianten schützen soll. © dpa/aerzteblatt.de

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