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Ausland

Belgien setzt Impfung mit Johnson & Johnson für Unter-41-Jährige aus

Mittwoch, 26. Mai 2021

/ltyuan, stock.adobe.com

Brüssel – Der Coronaimpfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson wird in Belgien zunächst nur noch Menschen ab 41 Jahren gespritzt. Das entschied die Regierung heute, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Hintergrund sei der Tod einer Unter-40-Jährigen, der womöglich mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson in Verbindung stehe. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) sei um eine Unter­suchung gebeten worden.

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Die Patientin sei am vergangenen Freitag gestorben. Sie sei mit einer schweren Thrombose und einem Mangel an Blutplättchen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es demnach in einer Behördenmittei­lung. Sie sei im Ausland über ihren Arbeitgeber geimpft worden.

Die Auswirkungen auf die belgische Impfkampagne sind dem Bericht zufolge gering. Der Großteil der Impfungen mit Johnson & Johnson sei bislang an Menschen gegangen, die älter als 45 Jahre sind.

Bis­lang sind in Belgien gut 15 Prozent der Bürger vollständig geimpft, knapp 40 Prozent mindestens einmal. © dpa/aerzteblatt.de

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