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Politik

Enquetekommission legt Änderungsvorschläge für Versorgung in Mecklenburg-Vor­pommern vor

Donnerstag, 27. Mai 2021

/picture alliance, Jens Büttner

Schwerin – Die Enquetekommission des Landtags zur Zukunft der medizinischen Versorgung in Meck­lenburg-Vorpommern hat gestern ihren Abschlussbericht verabschiedet und ihre Arbeit damit nach ei­nem Jahr beendet.

Vor allem der ländliche Raum stehe vor großen Herausforderungen, künftig eine wohnortnahe und zu­gleich hochwertige Versorgung jederzeit anbieten zu können, erklärte der gesundheitspolitische Spre­cher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers.

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Das hätten die Beratungen der Kommission, der Landtagspolitiker ebenso angehörten wie Experten aus der Praxis, deutlich gezeigt, so Ehlers. Wichtig sei künftig vor allem ein Ausbau der Fachkräfteausbil­dung, um dem drohenden Personalmangel zu begegnen. Außerdem müsse die Telemedizin ausgebaut werden, wofür der Breitbandausbau allerdings eine Grundvoraussetzung sei.

Die Kommission empfiehlt außerdem, den Bedarf an gesundheitlicher Versorgung in den einzelnen Re­gionen des Landes vom kommenden Jahr an im Rhythmus von drei bis vier Jahren zu erheben und mit den bestehenden Angeboten abzugleichen.

Kleine Krankenhäuser sollten zu Integrierten Gesundheitszentren erweitert werden, in denen die fach­ärztliche, pflegerische und die weitere heilberufliche Versorgung zusammengebracht werden könnten, die bislang im ambulanten und stationären Sektor getrennt erfolgten.

Für die Zukunft der Geburtshilfe im Land soll ein Expertengremium binnen zwei Jahren ein Konzept vor­legen. Ein Gutachten im Auftrag der Enquetekommission hatte empfohlen, die Zahl der Geburtshilfesta­tionen weiter zu verringern und das Angebot unter Inkaufnahme längerer Wege weiter zu zentralisieren.

Der wirtschaftliche Druck auf die stationäre Geburtshilfe werde weiter zunehmen, hatte das Institute for Health Care Business GmbH in seinem Gutachten erklärt, das im April vorgestellt worden war. © dpa/aerzteblatt.de

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