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Politik

RKI: 2,2 Prozent Anteil der in Indien entdeckten Coronavariante

Donnerstag, 27. Mai 2021

/Anterovium, stock.adobe.com

Berlin – Die in Indien entdeckte und inzwischen in vielen Ländern weltweit verbreitete Coronavariante B.1.617 bleibt nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland recht selten.

In der dritten Woche in Folge bewegt sich der Anteil dieser Mutante an den untersuchten Proben im Be­reich von rund zwei Prozent, wie aus einem RKI-Bericht von gestern Abend hervorgeht. Die aktuellsten Daten stammen aus der Woche vom 10. bis 16. Mai.

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Bei der Variante unterscheiden Fachleute mehrere Untervarianten. Das RKI spricht von einem langsa­men, aber kontinuierlichen Anstieg der Anteile von Untervariante B.1.617.2 – auf nun 2,2 Prozent. In absoluten Zahlen geht es noch um relativ geringe Werte: Für die 19. Kalenderwoche sind 40 Nachweise im Bericht ausgewiesen.

Diese Mutante sorgt derzeit bei Experten in Großbritannien für Aufsehen. Befürchtet wird, dass sie noch ansteckender sein könnte als frühere Formen; auch könnte sie die Wirksamkeit der Impfungen schwä­chen.

Auch bei den Nachweisen der beiden weiteren als besorgniserregend eingestuften Mutanten (P.1/Brasili­en und B.1.351/Südafrika) gab es im Vergleich zu früheren RKI-Berichten keine wesentlichen Verände­rungen – sie bleiben auf niedrigem Niveau. In Deutschland wird nur ein Teil der positiven Proben auf Varianten untersucht.

Vorherrschend bleibt in Deutschland die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7, mit einem Anteil von rund 90 Prozent. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #88846
freeon_f
am Freitag, 28. Mai 2021, 03:14

Mutanten und Varianten?

… was für ein Unsinn, von Mutanten oder 'Varianten zu schwafeln, wenn nicht mal das „Original“ irgendwo auf der Welt isoliert und gemäß der Kochschen Kriterien untersucht worden ist! Darüber sollten auch die schönen Bildchen über dem Artikel nicht hinwegtäuschen! Was für eine Schande für das „Deutsches Ärzteblatt“?!
Ist der Ärzeschaft nicht bekannt, dass das RKI als Bundesbehörde den Weisungen des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums unterliegt?
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