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Staatsanwaltschaft Berlin erhebt Anklage gegen Führungskräfte der Barmer und KV Berlin

Freitag, 28. Mai 2021

/picture alliance, Sonja Wurtscheid

Berlin – Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Führungskräfte der Kranken­kasse Barmer und eine frühere Führungskraft der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin erhoben.

Es gehe um den Vorwurf der Bestechlichkeit, um mögliche Bestechung und um den Vorwurf der Untreue oder Beihilfe, sagte ein Sprecher der Behörde heute. Die Beschuldigten sollen Diagnosen in Abrech­nungen nachträglich ohne Wissen der Ärzte geändert haben.

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Versicherte sollen so kränker getrickst worden sein, als sie laut ärztlicher Diagnose tatsächlich waren. Für kränkere Versicherte bekommen die Kassen mehr Geld aus dem gemeinsamen Topf. Die Kassen­ärzt­liche Vereinigung soll für ihre Beihilfe 250.000 Euro bekommen haben, die Barmer soll mindestens 85 Millionen Euro erlangt haben.

Das Landgericht Berlin muss nun über die Eröffnung eines Strafverfahrens entscheiden. Zuerst hatte der Ärztenachrichtendienst über den Fall berichtet. © afp/aerzteblatt.de

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