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Ausland

WHO gibt SARS-CoV-2-Varianten neue, einfachere Namen

Dienstag, 1. Juni 2021

/freshidea, stock.adobe.com

Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat den wichtigsten Varianten von SARS-CoV-2 neue Bezeichnungen gegeben, die auf dem griechischen Alphabet basieren und leichter auszusprechen sowie zu merken sind. Die neue, einfachere Nomenklatur soll verhindern, dass die Varianten in den Medien und der Öffentlichkeit nach dem Ort ihres ersten Nachweises benannt werden, da dies stigmatisierend und diskriminierend sei.

Die neuen Bezeichnungen sollen die bereits existierenden wissenschaftlichen Namen der Varianten (GISAID, Nextstrain und Pango) allerdings nicht ersetzen. Diese enthielten wichtige wissenschaftliche Informationen und würden in der Forschung weiterhin verwendet werden, heißt es in einer Mitteilung der WHO.

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Doch um die Kommunikation mit der Bevölkerung zu vereinfachen, empfiehlt die WHO den nationalen Behörden und Medien künftig diese neuen Bezeichnungen zu verwenden.

Der neuen Nomenklatur zufolge tragen die vier Variants of Concern (VoC) künftig folgende Namen:

  • Die erstmals in Großbritannien nachgewiesene und mittlerweile weltweit dominante Variante B.1.1.7 heißt künftig Alpha.
  • Die erstmals in Südafrika nachgewiesene Variante B.1.351 wird als Beta bezeichnet.
  • Die P.1-Variante mit Erstnachweis in Brasilien nennt sich künftig Gamma.

Die in Indien erstmals nachgewiesene, neueste Variante B.1.617.2 soll den Namen Delta tragen.

Auch die von der WHO als Variants of Interest (VoI) eingestuften Varianten von SARS-CoV-2 erhalten neue Bezeich­nungen:

  • Die erstmals in den USA nachgewiesene Variante B.1.427/B.1.429 wird zu Epsilon.
  • Die Variante P.2, wie P.1 ebenfalls erstmals in Brasilien nachgewiesen, erhält die Bezeichnung Zeta
  • Die Ende 2020 in mehreren Ländern nachgewiesene Variante B.1.525 wird zu Eta.
  • Die auf den Philippinen erstmals nachgewiesene Variante P.3 wird zu Theta.
  • Eine weitere erstmals in den USA nachgewiesene Variante, B.1.526, heißt künftig Iota
  • Und die zweite erstmals in Indien nachgewiesene Variante B.1.617.1 wird zu Kappa.
© nec/aerzteblatt.de
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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 2. Juni 2021, 16:31

ALPHA-TIERE IN DER WHO?

Dummdreist behauptet die WHO, um öffentliche Diskussionen und Kommunikationen über COVID-19 Varianten zu unterstützen, wolle sie ausgerechnet das angeblich leicht auszusprechende, nicht-stigmatisierende Griechische Alphabet insbesondere für VOI und VOC international empfehlen ["To assist with public discussions of variants, WHO convened a group of scientists from the WHO Virus Evolution Working Group, the WHO COVID-19 reference laboratory network, representatives from GISAID, Nextstrain, Pango and additional experts in virological, microbial nomenclature and communication from several countries and agencies to consider easy-to-pronounce and non-stigmatising labels for VOI and VOC. At the present time, this expert group convened by WHO has recommended using labeled using letters of the Greek Alphabet, i.e., Alpha, Beta, Gamma, which will be easier and more practical to discussed by non-scientific audiences."]
https://www.who.int/en/activities/tracking-SARS-CoV-2-variants/

Was hat es damit auf sich? Bei "variants of interest" (VOI) und "variants of concern" (VOC) sollen offensichtlich die bisherigen geheimsprachlichen Virus-Varianten-Codes durch weitere, für Politik, Medien, Meinungsmacher und Öffentlichkeit noch unverständlichere Geheimsprachfloskeln ersetzt werden.

Mein Großvater, Dr. phil. Rudolf Schätzler, war als promovierter Altphilologe Lehrer für Latein und Griechisch: Er gehörte damit einem Bildungsbürgertum an, welche die "niederen Stände" geradezu von öffentlichen Debatten ausschloss, wenn er nicht zugleich so liebevoll, empathisch, allgemeinwissend, menschenzugewandt, erklärend und pädagogisch begabt gewesen wäre.
Vgl. dazu auch mit Abbildungen https://www.doccheck.com/de/detail/articles/33493-zu-viele-alpha-tiere-in-der-who
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 2. Juni 2021, 16:29

ALPHA-TIERE IN DER WHO? (Fortsetzung)

Die WHO verbreitet mit Wiedereinführung des altgriechischen Alphabets erneut Herrschaftswissen und keinen besseren Durchblick im überaus komplizierten Diskurs.

Dabei hat die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) schon selbst genug "Dreck am Stecken". Der damalige/jetzige CORONA-Pandemie-Berater, WHO-Nothilfe-Koordinator Michael (Mike) Ryan, blamierte sich am 30.03.2020: „Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist“, war eine auch aus damaliger Sicht völlig unkritische, unsinnige, kontraproduktiv und nie wieder hinterfragte Eselei bzw. Pandemie-Brandbeschleunigung.
https://t.co/Gs8lzinrJw

"Face masks effectively limit the probability of SARS-CoV-2 transmission" von Y. Cheng et al.
https://science.sciencemag.org/lookup/doi/10.1126/science.abg6296
bestätigten die Grundlagenarbeiten von Hiroshi Ueki/Yoshihiro Kawaoka von der Universität Tokyo/Japan mit ihrer wegweisenden Veröffentlichung
"Effectiveness of Face Masks in Preventing Airborne Transmission of SARS-CoV-2"
doi: 10.1128/mSphere.00637-20

Um ihren Lapsus von März 2020 um Mike Ryan auszugleichen, hatte die WHO im Dezember 2020 ihre Empfehlungen zur Mund-Nasen-Bedeckung im privaten Bereich ausgeweitet. Sie riet zu diesem Zeitpunkt der Bevölkerung in Regionen, wo sich SARS-CoV-2 ausgebreitet hat, auch in der eigenen Wohnung zum Tragen von Masken.

Was Ursprungs- und Ursachenforschung zu Sars-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen angeht, hat die WHO auch gegenüber der VR CHINA und ihrer autokratischen Staatsführung klein bei gegeben. So liest sich jedenfalls der Abschlussbericht ihrer Kommission zu Labor- und Wochenmarkt-Ursachen bzw. Ursprüngen der Corona-Pandemie.

Und wenn ein narzisstisch schwerst gestörter Ex-US-Präsident abfällig und stigmatisierend vom "China-Virus" gesprochen hat, müsste eine selbstbewusste WHO sich doch nicht von ihm hypnotisieren lassen. Ihre griechischen "easy-to-pronounce and non-stigmatising labels" sind reine Konfabulationen.
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