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Gematik entwickelt Spielregeln für Messengerdienst im Gesundheitssystem

Mittwoch, 2. Juni 2021

/stock.adobe.com

Berlin – Im Oktober diesen Jahres sollen die Festlegungen für Standards für einen Telematik­infrastruktur-Messenger veröffentlicht werden, dies gab die gematik heute bekannt. Die einheitlichen Standards sollen gemeinsam mit zukünftigen Nutzern und Partnern aus dem Gesundheitswesen ent­wickelt werden und hin zu einem „sicheren, leistungsfähigen und vielseitig einsetzbaren, dabei sekto­ren­übergreifenden Messengerdienst“ führen.

„Wir konzipieren den TI-Messenger in der ersten Ausbaustufe für Beschäftigte im Gesundheitswesen, die unkompliziert mit Kolleginnen und Kollegen zu medizinisch relevanten Themen kommunizieren möch­ten. Der Bedarf nach einer schnellen und sicheren Kommunikation ist groß“, erklärte Eric Grey, Produkt­manager für den TI-Messenger bei der gematik.

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Mit dem TI-Messenger soll ein sicheres Übermittlungsverfahren geschaffen werden, mit dem Kurz­nachrichten über Apps ortsunabhängig auf dem Smartphone und Tablet oder stationär auf dem PC in Echtzeit ausgetauscht werden können. Insofern soll der Messenger den TI-Fachdienst KIM (Kommunika­tion im Medizinwesen) ergänzen.

KIM bietet bereits jetzt einen sicheren E-Mail-Austausch sensibler Informationen – wie Befunde, Bescheide, Abrechnungen und Röntgenbilder über die TI – und ersetzt damit unter anderem den ausge­druckten Arztbrief. Der TI-Messenger ist dagegen auf die schnelle und asynchrone Ad-hoc-Kommunika­tion mit Kurznachrichten ausgelegt.

Bei den TI-Messenger-Standards soll die Verwendung eines bestehenden Open-Source-Protokolls helfen, den Ansprüchen an Interoperabilität, Integrierbarkeit und Innovationsoffenheit gerecht zu werden.

Industriepartner und Dritte könnten dann, so die gematik, auf Basis der Festlegungen eigene Messenger­lösungen nutzerzentriert entwickeln und ihren Kunden diese nach Zulassung durch die gematik anbie­ten. Die Nutzer können entscheiden, über welchen TI-Messenger sie kommunizieren möchten. Bereits im Frühjahr 2022 könne laut gematik mit ersten Lösungen am Markt gerechnet werden. © aha/aerzteblatt.de

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