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Politik

Coronalage laut Spahn mit „ermutigender“ Entwicklung

Donnerstag, 10. Juni 2021

/picture alliance, Bernd von Jutrczenka

Berlin – Von einer „sehr ermutigenden Entwicklung“ bezüglich der Entwicklung der Coronazahlen in Deutschland hat heute Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) gesprochen. „Die Infektionszahlen gehen runter, die Intensivstationen leeren sich von COVID-19-Patienten und die Impfzahlen steigen“, sagte Spahn. Damit seien mehr Lockerungen möglich.

„Wir können wieder mehr Freiheit, mehr Normalität wagen“, betonte Spahn. Es gehe nun weiterhin darum, das Erreichte abzusichern und die Zahlen noch weiter herunterzubringen. „Umso tiefer wir kommen, desto länger werden wir etwas von diesem Erfolg haben und desto weniger geben wir Mutationen eine Chance, sich zu verbreiten.“

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Beim gemeinsamen Anschauen von Spielen der Fußball-EM in größeren Gruppen riet Spahn trotz der entspannteren Coronalage zu weiter wichtiger Vorsicht. Entscheidend seien am Ende Abstand, dass Teilnehmer idealerweise getestet oder geimpft seien und „vielleicht etwas weniger Alkohol“, sagte der CDU-Politiker. Alkohol mache generell nachlässiger, was Schutzvorkehrungen angehe.

Mit Blick auf größere Public-Viewing-Veranstaltungen sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, unter bestimmten Voraussetzungen könnten solche Events möglich sein.

Abhängig von Indikatoren wie den Neuansteckungen und der Belegung von Intensivstationen könne man dies mit bestimmten Zahlen von Menschen stattfinden lassen – was aber in der Verantwortung der lokalen Behörden liege. Wichtig sei, dass man Basismaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Masken weiter einhalte. Das Virus werde durch Mobilität getragen. Mit solchen Events sollten die Zahlen nicht wieder steigen.

„Das Virus ergreift jede noch so kleine Chance – die sollten wir ihm nicht geben“, betonte der RKI-Präsident. Das zeige sich etwa in Pflegeeinrichtungen, wo es trotz hoher Impfquote auch weiter ungeimpfte Menschen gebe und es auch zu Ausbrüchen komme. Die Coronapandemie sei nicht vorbei.

Die Fallzahlen seien momentan zehn Mal so hoch wie vor einem Jahr. Viele hätten sich in der Pandemie an hohe Krankheits- und Todeszahlen gewöhnt. Nicht vergessen werde dürfe, dass hinter all den Fällen einzelne Menschen stünden. © dpa/afp/aerzteblatt.de

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Avatar #736177
Robert IV
am Freitag, 11. Juni 2021, 08:45

„sehr ermutigenden Entwicklung“

dank Finanzmakler gehen die Infektionszahlen runter, die Intensivstationen leeren sich von COVID-19-Patienten und die Impfzahlen steigen - im Kommunismus hätte man dies nicht schöner formulieren können!
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