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Transfusions­mediziner rufen zu regelmäßiger Blutspende auf

Donnerstag, 10. Juni 2021

/dpa

Ulm – Zur regelmäßigen Blutspende ruft die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni 2021 auf.

Aufgrund des demografischen Wandels könne es zukünftig zu Versorgungsengpässen kommen, da die Zahl der möglichen Blutspenderinnen und Blutspender zwischen 18 und 65 Jahren konstant abnehme, warnte die DGTI. Gleichzeitig gebe es immer mehr ältere Menschen, die einen höheren Bedarf an Blutprodukten haben.

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Kämen dann noch besondere Umstände wie die Coronapandemie oder die Urlaubszeit im Sommer hinzu, könne es schnell zu Engpässen in der Versorgung mit Blutprodukten kommen, so die Fachgesellschaft.

„Wir möchten den Weltblutspendetag zum Anlass nehmen, allen Spenderinnen und Spendern für ihren Einsatz zu danken. In der Transfusionsmedizin arbeiten wir kontinuierlich an einem zielgerichteten Einsatz von Blutprodukten. Eine Blutspende kann Leben retten. Insbesondere in akuten Notfallsitu­ationen wie nach Unfällen oder während einer OP, bei großem Blutverlust während einer der Geburt oder in der Krebstherapie müssen wir auf ausreichend vorhandene Blutressourcen zurückgreifen können“, betonte Hubert Schrezenmeier, 1. Vorsitzender der DGTI.

Die DGTI verweist darauf, dass die Blutspendeneinrichtungen ihre ohnehin schon strengen Hygiene­konzepte aufgrund der Pandemie nochmals verschärft haben. „Spendende brauchen sich keine Sorgen vor einer möglichen Infektion im Zuge der Blutentnahme zu machen, denn der Schutz und die Gesundheit der Spendenden hat oberste Priorität“, betont Schrezenmeier, der auch Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm (IKT) sowie des Instituts für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Ulm ist. © EB/aha/aerzteblatt.de

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