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Politik

Bayern setzt Gesundheitsrisiko Einsamkeit auf die Agenda

Freitag, 11. Juni 2021

/CandyRetriever, stock.adobe.com

München – Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium will sich künftig verstärkt dem Thema Einsamkeit widmen und dieses in die Kampagnen des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums einbeziehen.

Einsamkeit wirke sich auf die physische und psychische Gesundheit aus und könne das Risiko für Depressionen oder Angststörungen, für einen riskanten Suchtmittelkonsum oder für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen, so die Begründung.

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„In Coronazeiten trifft Einsamkeit alle Altersgruppen. Bei den oft alleinlebenden Senioren hat die Pandemie die Einsamkeit noch verstärkt, aber auch jungen Leuten fehlte der Kontakt zu ihren Freunden", sagte Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­ter Klaus Holetschek (CSU).

Aktuell liegen Daten zur Einsamkeit in Bayern nur in sehr begrenztem Umfang vor. Dem Deutschen Alterssurvey zufolge lag im Jahr 2017 das bundesweite Risiko zu Vereinsamen zwischen acht und elf Prozent. Erste Studien zeigen, dass die gefühlte Einsamkeit von 2019 auf 2020 in allen Altersgruppen zunahm.

Holetschek kündigte in diesem Zusammenhang an, man wolle die Datenlage verbessern und das Bewusstsein für die gesundheitlichen Auswirkungen von Einsamkeit schärfen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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