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Politik

Berliner Koalition plant Gesetz zu psychologischer Betreuung von Unglücksopfern

Montag, 14. Juni 2021

/picture alliance, Sebastian Gollnow

Berlin – Die Berliner Koalition plant eine bessere psychologische Betreuung der Opfer von Unglücken und Anschlägen. Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses stimmte heute mit den Stimmen der rot-rot-grünen Koalition einem Gesetz über eine psychosoziale Notfallversorgung für die Hauptstadt zu.

Damit stelle Berlin als erstes Bundesland die psychosoziale Notfallversorgung auf eine rechtliche Grundlage und leiste einen „wichtigen Beitrag für die Opferhilfe“, erklärten die innenpolitischen Sprecher der Koalition.

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Unglücksfälle, Katastrophen, Amokläufe und Anschläge wie etwa auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz 2016 hätten gezeigt, dass die psychologische Versorgung der Betroffenen gestärkt werden müsse, hieß es. Die psychosoziale Notfallversorgung soll demnach auch in alltäglichen Unglücksfällen zur Verfügung stehen. Dazu zählen Verkehrsunfälle, Suizide oder plötzliche Todesfälle.

Opfer und ihre Angehörigen litten oft ein Leben lang unter den psychischen Folgen traumatischer Ereignisse. Mit einer gesetzlich geregelten psychosozialen Notfallversorgung könnten bereits in der Akutphase und bei der Einsatznachsorge Angebote unterbreitet werden – „um Traumata vorzubeugen und das Geschehene besser zu verarbeiten“, erklärten die Sprecher. © afp/aerzteblatt.de

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