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Politik

Regierung stockt Förderprogramm für Forschung an Coronaarzneimitteln deutlich auf

Montag, 14. Juni 2021

/picture alliance, PIXSELL, Zeljko Lukunic

Berlin – Das Förderprogramm der Bundesregierung für die Forschung an Medikamenten gegen das Coronavirus wird deutlich aufgestockt. Die Fördersumme von bislang bis zu 50 Millionen Euro wird um 40 Millionen Euro erhöht, damit weitere Vorhaben unterstützt werden können, wie das Bundesfor­schungs­ministerium (BMBF) heute mitteilte.

Ziel sei es, dass „viele neu entwickelte und wirksame Arzneimittel gegen COVID-19 so schnell wie möglich bei den Patientinnen und Patienten zur Behandlung eingesetzt werden können“, erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU).

Neben der Verfügbarkeit von Impfstoffen sei die erfolgreiche Entwicklung wirksamer Therapeutika „entscheidend, um die Coronapandemie langfristig bewältigen zu können“, fügte Karliczek hinzu. „Selbst bei einer hohen Impfrate müssen wir leider damit rechnen, dass Menschen weiter an COVID-19 erkranken.“

Daher seien spezifische Medikamente nötig, „um COVID-19-Patientinnen und -Patienten bestmöglich behandeln zu können“. Im Rahmen der ursprünglichen Förderrichtlinie waren bereits mehrere Projekte zur Unterstützung empfohlen worden.

Es sei aber auch deutlich geworden, „dass einige gute Vorhaben mehr Zeit benötigen, um die Fördervoraussetzungen zu erfüllen“, erklärte Karliczek. „Diesem Umstand und dem weiterhin hohen Bedarf an neuen wirksamen Therapeutika zur Behandlung von COVID-19“ werde mit der Aufstockung Rechnung getragen. © afp/aerzteblatt.de

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