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Ärzteschaft

Labore warnen vor Vernachlässigung der Corona­schutzmaßnahmen

Dienstag, 15. Juni 2021

/picture alliance, Sputnik

Berlin – Trotz weiter sinkender Infektionszahlen warnen die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) davor, die Coronaschutzmaßnahmen zu vernachlässigen. „Wir wissen nicht, wie sich die Delta-Variante weiter in Deutschland ausbreitet und wie sie das Infektionsgeschehen dadurch beeinflussen und dieses sich insgesamt entwickeln wird. Vorsicht ist also geboten“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Michael Müller.

Gleichwohl zeigen Daten aus der vergangenen 23. Kalenderwoche, dass die Pandemie weiter abflaut. So ist der Prozentsatz der positiven SARS-CoV-2-PCR-Befunde abermals gesunken – von 3,2 Prozent auf 2,5 Prozent. Die sich an der Erfassung beteiligenden 178 Labore meldeten in der vergangenen Woche insgesamt 17.593 positive SARS-CoV-2-PCR-Tests.

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Das ist ein Rückgang um rund 30 Prozent. Auch die Zahl der insgesamt durchgeführten SARS-CoV-2-PCR-Tests sank weiter, von 771.916 in der 22. Kalenderwoche auf 715.920 Tests in der vergangenen Woche.

Der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) fordert unterdessen einen COVID-19-Antikörperausweis, damit Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben, die gleichen Rechte wie geimpfte Personen erhalten.

Mittlerweile würden zahlreiche Tests zur Überprüfung der humoralen und zellulären Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2- angeboten, sagte der BDL-Vorsitzende Andreas Bobrowski. „Die fachärztlichen Labore können auch für Genesene ohne direkten Erregernachweis neutralisierende Antikörper in WHO-Einheiten nachweisen. Damit schaffen wir mehr Transparenz und Gleichberechtigung zwischen Geimpften und ehemals Erkrankten“, betonte er. © hil/aerzteblatt.de

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