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COVID-19: Auffrischimpfungen laut Zi problemlos in Praxen leistbar

Dienstag, 15. Juni 2021

/Pixel-Shot, stock.adobe.com

Berlin –Auffrischungsimpfungen gegen das COVID-19-Virus könnten bei verlässlicher Planung der Impfstoffmengen problemlos in den Versorgungsalltag der Arztpraxen integriert werden. Darauf verweist das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mit Blick auf die große Zahl von Grippeschutzimpfungen, die dort jährlich verabreicht würden.

Mehr als 90 Prozent der gesetzlich Versicherten suche mindestens einmal im Jahr eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt auf, wo unter anderem auch jedes Jahr gegen Influenza geimpft werde. Allein im vergangenen Jahr hätten insgesamt 13,9 Millionen Patientinnen und Patienten eine Grippeschutzimpfung erhalten, so das Zi.

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Mehr als üblich geimpft wurde demnach insbesondere im September 2020. Mit drei Millionen Impfungen, waren es den Angaben zufolge 164 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch im Oktober waren es demnach mit 7,1 Millionen Impfungen 33 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Das zeige, dass auch Auffrischungsimpfungen gegen das COVID-19-Virus problemlos in den Arztpraxen möglich seien, wenn die Praxen verlässlich planen könnten und die Impfstoffmengen auch wie bestellt einträfen, so das Zi in einer Mitteilung.

Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den Praxen Anfang April 2021 haben die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte laut Zi bis heute über 20,4 Millionen Impfdosen gegen das COVID-19-Virus verabreicht – alleine in der letzten Woche waren es demnach fast 3,4 Millionen Dosen.

„Insgesamt wird die Belastung durch den allgemeinen Verwaltungsaufwand beim Impfen in den Praxen als deutlich zu hoch angesehen. Würde die Energie, die in die konstante Belieferung der Impfzentren investiert wurde, zur verlässlichen Belieferung der Praxen genutzt, könnte im Endspurt der Impfkampagne viel Frust vermieden werden“, sagte der Zi-Vorstandsvorsitzende Dominik von Stillfried.

Mit längeren Lagerungszeiten des Impfstoffs, weniger Zeitdruck und mehr Dispositionsmöglichkeiten der Praxen dürften künftige Auffrischungsimpfungen auch ohne Impfzentren problemlos in den Arztpraxen zu leisten sein, so Stillfried. „Das zeigt die Erfahrung mit den Influenza-Impfungen im letzten Jahr.“ © alir/aerzteblatt.de

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