NewsPolitikReiseerleichterungen für Griechenland und Frankreich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Reiseerleichterungen für Griechenland und Frankreich

Freitag, 18. Juni 2021

/Ekaterina Pokrovsky, stock.adobe.com

Berlin – Für Reiserückkehrer aus Frankreich, Griechenland, der Schweiz und weiteren Ländern und Regio­nen werden ab übermorgen die Bestimmungen gelockert. Wegen sinkender Coronainfektionszahlen wer­den sie von der Liste der Risikogebiete gestrichen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) heute mitteilte.

Die Bun­desregierung nimmt demnach auch Belgien, Norwegen und einzelne Regionen in Dänemark, den Nieder­landen und Spanien von der Liste.

Anzeige

Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschrän­kun­gen wegen Corona mehr beachten. Die Regeln für Flugreisende bleiben allerdings bestehen: Jeder, der mit dem Flugzeug einreist, egal ob aus einem Risikogebiet oder nicht, muss vor dem Abflug ein nega­ti­ves Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Die Bundesregierung bewertet regelmäßig die Coronalage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen „Virusvariantengebieten“, in denen sich neue Coronavirus-Varianten ausbreiten, „Hochinzidenzgebieten“ mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 und „Risikogebieten“ mit einer Inzidenz über 50.

Die Einstufung ist für die Rückreise aus diesen Ländern wichtig, weil sich danach die Vorgaben für Tests, Registrierung und Quarantäne richten. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Vorga­ben, die auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden sind.

Von Frankreich bleiben nur wenige Überseegebiete auf der Risikoliste. Der gesamte europäische Teil des Landes wird gestrichen. In den Niederlanden fallen die Küstenregionen, Friesland, Seeland und Gronin­gen aus der Liste, in Dänemark die Region Süddänemark an der Grenze zu Deutschland. In Spanien sind unter anderem Katalonien mit der bei Urlaubern beliebten Küstenmetropole Barcelona und der Costa Brava sowie Madrid ab übermorgen risikofrei.

Auch mehrere Regionen Sloweniens sowie ganz Litauen und Estland sind ab übermorgen keine Risiko­gebiete mehr, weil die Zahl der Neuinfektionen dort unter 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gesunken ist. Das gilt auch für Jordanien, die Palästinensischen Gebiete und St. Lucia in der Karibik.

In einigen Ländern verschlechtert sich die Lage allerdings. Namibia im Süden Afrikas rückt in die höchste Risikostufe und gilt nun als Virusvariantengebiet. Damit wird die Einreise von dort massiv eingeschränkt. Oman wird zum Hochinzidenzgebiet mit Quarantänepflicht.

Die Kapverden, St. Kitts and Nevis und Uganda werden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet herun­tergestuft. Damit entfällt für diese Länder die generelle Quarantänepflicht. Wer von dort einreist, kann sich davon freitesten lassen.

Rückkehrer aus Risikogebieten, Hochinzidenz- und Variantengebieten müssen sich grundsätzlich vor der Rückreise im Internet über ein Einreiseportal („digitale Einreiseanmeldung“) registrieren und den Reise­ort und weitere Daten angeben. Impf-, Test- oder Genesenennachweis können dort hochgeladen werden.

Zu Hause gilt dann eine Quarantänepflicht. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, ist davon befreit. Bei Einreisen aus einem Variantengebiet – etwa Großbritannien – ist Quarantäne aber immer Pflicht, ob geimpft, genesen oder nicht. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER