NewsHochschulenBayern fördert Forschung zu Post-COVID-19-Syn­drom
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Bayern fördert Forschung zu Post-COVID-19-Syn­drom

Dienstag, 22. Juni 2021

/HNFOTO, stock.adobe.com

München – Mit fünf Millionen Euro will Bayern die Versorgungsforschung zum Post-COVID-19-Syndrom stärken. Das hat das Kabinett heute in München beschlossen. Gefördert werden sollen insbesondere innovative multidisziplinäre Versorgungskonzepte für Long-COVID-Patienten, also Menschen, die mit Spätfolgen einer Coronaerkrankung zu kämpfen haben. Immer mehr Coronaerkrankte leiden unter Spät- und Langzeitfolgen von COVID-19-Erkrankungen.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) betonte, dass Bayern sich bei der Forschung be­wusst von den Programmen des Bundes abgrenze, „weil wir in Bayern da wirklich einen Schwerpunkt auf die un­mittelbare Versorgung mit legen wollen“. Mögliche Bereiche seien Rehabilitation, Kinder und Jugend­liche.

Als Post-COVID-Syndrom werden Symptome bezeichnet, die sich während oder nach einer COVID-19-Erkrankung entwickeln, länger als zwölf Wochen andauern und nicht durch eine alternative Diagnose erklärt werden können. Zu den Symptomen können unter anderem Kopfschmerzen, Konzentrationsstö­run­gen, Erschöpfung und psychische Beschwerden, aber auch Atembeschwerden und Herz-Kreislauf-Beschwerden gehören.

Experten gehen davon aus, dass etwa zehn Prozent der Erkrankten mit Spätfolgen zu kämpfen haben. In Bayern entspräche das derzeit rund 65.000 Betroffenen. Gleichwohl ist die Forschungslage bislang noch unzureichend. Erfahrungen in Deutschland basieren überwiegend auf Einzelfallbeobachtungen.

Aussagekräftige Studien zu Verläufen sowie zu Dauer, Frequenz und Inhalten einer Rehabilitation gibt es kaum. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER