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Wissenschaftler untersuchen Immunflucht von Tumorzellen

Donnerstag, 24. Juni 2021

/peterschreiber.media, stock.adobe.com

Freiburg – Wissenschaftler um Robert Zeiser, Leiter der Abteilung für Tumorimmunologie und Immun­regu­lation der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Freiburg, untersuchen, wie bestimmte gene­tische Eigenschaften erst zur Entstehung von Tumorzellen und später zu deren Flucht vor dem Immunsys­tem beitragen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben im Rahmen des Sonderforschungs­be­reiches (SFB) „OncoEscape – Onkogen getriebener Immun Escape“. Die Forscher erhalten zunächst für vier Jahre knapp elf Millionen Euro.

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An der Arbeit beteiligen sich Gruppen aus dem Universitätsklinikum Freiburg, der Albert-Ludwigs-Univer­si­tät Freiburg, dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg, dem Deutschen Krebs­forschungszentrum in Heidelberg und dem Georg-Speyer Haus in Frankfurt.

„Unser Immunsystem ist die wichtigste Waffe im Kampf gegen Krebs. Im neuen SFB wollen wir ver­stehen, wie es Tumorzellen gelingt, dem Immunsystem zu entkommen – und wie sich dies verhindern lässt“, sagte Zeiser. Die Wissenschaftler versprechen sich neue Erkenntnisse über die Regulierung von Immunantworten durch Onkogene und möchte diese auch in die klinische Anwendung überführen.

„In Freiburg arbeiten Wissenschaftler aus den beiden Forschungsfeldern onkogene Signalforschung und Tumor-Immunologie seit Langem eng zusammen. Das wird für den Erfolg der Initiative essenziell sein“, sagte Tilman Brummer, stellvertretender Sprecher des SFB und Forschungsgruppenleiter am Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. © hil/aerzteblatt.de

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