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Indiens Gesundheits­ministerium besorgt über „Delta-Plus“-Varian­te

Mittwoch, 23. Juni 2021

/picture alliance, David Talukdar

Neu Delhi – Das indische Ge­sund­heits­mi­nis­terium ist besorgt über eine sogenannte „Delta-Plus“-Variante und will sie stärker untersuchen. Die Variante soll besonders ansteckend sein und stärker an Lungenzellen binden, hieß es in einer Pressemitteilung des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums in Neu Delhi. Wissenschaftler sagen allerdings, dass es noch wenig Daten gebe.

Inzwischen seien rund 40 „Delta-Plus“-Fälle in drei indischen Bundesstaaten sowie weitere Fälle in neun anderen Ländern erfasst worden, teilte der Ge­sund­heits­mi­nis­ter heute mit. Genannt wurden unter anderem die USA, China und Russland sowie die Schweiz, Polen, Portugal und Großbritannien, aber nicht Deutsch­land.

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Bei der auch als B.1.617.2.1 oder AY.1 benannten Variante handelt es sich um die Delta-Variante mit der zusätzlichen Spike-Mutation K417N, die auch in der zunächst in Südafrika entdeckten Beta-Variante vor­gekommen ist.

Zuvor wurde die indische Regierung kritisiert, dass sie die Gefahr der ursprünglichen Delta-Variante, die zunächst in Indien entdeckt worden ist und mit der heftigen zweiten Welle im April und Mai in dem Land in Verbindung gebracht wird, zu spät erkannt habe. Inzwischen sind die offiziellen Corona-Fallzahlen wieder deutlich gefallen.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) verfolgt „Delta Plus“ derzeit als Teil der Delta-Variante. Noch scheine diese Variante demnach nicht verbreitet zu sein. © dpa/aerzteblatt.de

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