NewsVermischtesAufnahmestopp auf Krankenhausstation nach Auftreten von Eta-Variante
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Aufnahmestopp auf Krankenhausstation nach Auftreten von Eta-Variante

Freitag, 25. Juni 2021

/TPhotography, stock.adobe.com

Paderborn – Auf einer Paderborner Krankenhausstation ist wegen des erstmaligen Auftretens der soge­nannten Eta-Variante des Coronavirus ein Besuchs- und Aufnahmestopp verhängt worden. Die Variante, die nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erstmalig im Dezember 2020 in Angola nachgewiesen wurde, sei in der Klinik bei einer 89-Jährigen festgestellt worden, teilte der Kreis gestern mit.

„Vorsorglich“ seien daher entsprechende Schritte auf der Station veranlasst worden. Die Hygienemaß­nahmen seien verschärft und eine regelmäßige Testung mit PCR-Tests, die beim Erkennen von Infektio­nen mit dem Coronavirus als sehr genau gelten, angeordnet worden. Wo sich die Frau infiziert haben könnte, sei nicht bekannt.

Anzeige

Nach Angaben des Kreises war es das erste Mal, dass die Eta-Variante im Kreisgebiet labordiagnostisch nachgewiesen wurde. Das RKI führt sie in der Liste der „unter Beobachtung stehende Varianten“. Sie zählt nicht zu den „besorgniserregende Varianten“, unter denen etwa die Delta-Variante geführt wird.

Heute bestätigte der Kreis Paderborn dann den Nachweis von fünf weiteren Fällen, darunter bei vier Pa­tienten aus dem Krankenhaus und einer engen Kontaktperson. Ebenso gab es einen Fall im benachbar­ten Kreis Höxter ebenfalls einen Fall.

​„Es besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Nachweis im Kreis Paderborn“, sagte Wilfried Münster, Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter. Die erkrankte Person sowie die engen Kontaktper­sonen seien in angeordneter Quarantäne, hieß es in einer Mitteilung.

In Nordrhein-Westfalen hat der Kreis Höxter mit 0,0 Coronaneuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen derzeit die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz. Der neue Fall ist bereits aus dieser Statistik gefallen. Der Nachweise der Variante erfolgte nach Angaben eines Sprechers verspätet.

© dpa/aerzteblatt.de
Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
Avatar #889309
N. Slottke
am Donnerstag, 1. Juli 2021, 05:07

Science anyone?

"PCR-Tests, die beim Erkennen von Infektio­nen mit dem Coronavirus als sehr genau gelten"
Die Realität:
"A recent scoping review in this journal reported that assessment of the diagnostic accuracy of the RT-PCR test for SARS-CoV-2 has been less than perfect"
https://www.journalofinfection.com/article/S0163-4453(21)00265-6/fulltext
Die Studie der Universität Duisburg/Essen ging durch Presse und sollte Fachautoren bekannt sein!
Nicht, dass Prof. Andreas Stang etwas herausgefunden hätte, was nicht vorher bekannt war für jeden, der sich auch nur oberflächlich mit Labordiagnostik beschäftigt gesetzt hat, aber es ist jetzt allgemein bekannt.
Wenn die Basisannahme falsch ist, sind alle Ableitung auch falsch.
Wann zieht Wissenschaftlichkeit ein?
Die Frage "Science anyone?" ist "ein Zitat aus einem Board von Virologen von Anfang letzten Jahres angesichts der Methodik rund um SARS-CoV-2 und ich finde treffender kann man es nicht in 2 Worten zusammenfassen.
Der Vertrauensverlust, von einem PCR-Test am Ring durch die Manege gezogen worden zu sein, wird der Ärzteschaft sehr lange nachhängen.
Dipl.-Ing. N.Slottke
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER