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Ärzteschaft

Corona: KVB für bessere Honorierung pandemiebedingter Praxisleistungen

Freitag, 25. Juni 2021

/dpa

München – Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) hat eine stär­kere staatliche Unterstützung für haus- und fachärztliche sowie psychotherapeutische Praxen während der Coronapandemie angemahnt.

Die VV forderte sowohl die Leistungen der Medizinischen Fachangestellten (MFA) als auch Impfleis­tun­gen in den Praxen sowie die Ausstellung des digitalen Impfzertifikats besser zu honorieren.

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Der KVB-Vorstand aus Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Claudia Ritter-Rupp hatte zu Beginn der Vertreterversammlung das große Engagement bayerischer Praxen im Kampf gegen den Coronavirus ex­pli­zit hervorgehoben.

Innerhalb von zwölf Wochen seien dort fast 3,8 Millionen Coronaimpfungen durch­geführt worden, ob­wohl bürokratische Belastungen, die vergleichsweise geringe Honorierung sowie die begrenzte Verfüg­barkeit an Impfstoffen für erheblichen Unmut bei den Beteiligten sorgen würden.

Ein großes Ärgernis für die Vertragsärzte stelle eine vom Bundesgesundheitsministerium geplante neue Coronavirustestverordnung dar, die den Kassenärztlichen Vereinigungen umfassende Prüfpflichten bei den – in Bayern rund 6.000 registrierten – Testzentren auferlegen soll.

Der KBV-Vorstand stellte unmissverständlich klar, dass detaillierte Prüfungen des Betriebs der Testzen­tren durch die KVB weder rechtlich möglich noch personell zu stemmen seien. Kerngeschäft der KVB sei die Sicherstellung der ambulanten Versorgung. „Und diese war und ist auch während der Corona­pan­de­mie gewährleistet“, so der Vorstand.

Weiteres bestimmendes Thema in der VV war die Digitalisierung im Gesundheitswesen und insbesondere die Telematikinfrastruktur. So forderte die VV unter anderem, dass es keine Sanktionen für Praxen geben dürfe, die am 1. Juli 2021 aus technischen Gründen noch nicht die elektronische Patientenakte befüllen können. © hil/sb/aerzteblatt.de

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