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DRK-Kliniken in Kassel sind insolvent

Montag, 28. Juni 2021

/picture alliance, Uwe Zucchi

Kassel – Die DRK-Kliniken Nordhessen gGmbH soll im Wege eines Insolvenzverfahrens saniert werden. Auf Antrag der neuen Geschäftsführung habe der zuständige Insolvenzrichter am Amtsgericht Kassel am vergangenen Frei­tag ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet, teilte der als vorläufiger Insolvenz­ver­walter eingesetzte Rechtsanwalt Franz-Ludwig Danko mit. Zuvor war ein angestrebter regulärer Verkauf der in Finanznot gera­tenen Kliniken gescheitert.

„Für Patientinnen und Patienten sowie für Zuweiser ändert sich durch den Insolvenzantrag nichts“, be­ton­te Danko. Die Leistungen sämtlicher Einrichtungen der DRK-Kliniken Nordhessen würden weiter in vollem Um­fang und in gewohnter Qualität erbracht. Ziel sei eine Sanierung der Kliniken inklusive dem Erhalt mög­lichst aller Arbeitsplätze.

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In den nächsten Tagen und Wochen sollen laut Mitteilung die wirtschaftliche Situation der Kliniken eingeh­end analysiert und die Sanierungsoptionen ausgelotet werden. Denkbar seien eine Investoren­lösung oder auch eine Art Vergleich mit den Gläubigern über einen Insolvenzplan.

Die DRK-Kliniken Nordhessen sind das zweitgrößte Krankenhaus in der Region Kassel. An den zwei Stand­orten in Stadt und Landkreis Kassel arbeiten rund 1.100 Menschen. Neben unterschiedlichen Fachkliniken und Kompetenzzentren hat das Rote-Kreuz-Krankenhaus eine zentrale Notaufnahme. © dpa/aerzteblatt.de

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