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Lebensmittel­herstellung: Weniger Antibiotika bei Tieren eingesetzt

Donnerstag, 1. Juli 2021

/dusanpetkovic1, stock.adobe.com

Parma – Die Hersteller in der Lebensmittelerzeugung setzen offenbar immer weniger Antibiotika bei ihren Tieren ein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht mehrerer europäischer Gesundheits- und Le­bensmittel­behörden.

„Der Einsatz von Antibiotika ist zurückgegangen und bei zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren erstmals geringer als beim Menschen“, teilte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) gestern bei der Veröffentlichung des Berichts im italienischen Parma mit.

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Sie untersuchte zusammen mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der EU-Gesundheits­be­hörde (ECDC) Daten zum Antibiotikaverbrauch in Europa zwischen den Jahren 2016 und 2018.

In manchen Arzneimittel­klassen halbierte sich demnach der Einsatz der Medikamente. „Das ist ein posi­tives Signal, da es verdeut­licht, dass die Maßnahmen wirken und wir auf dem richtigen Weg sind“, erklär­te Efsa-Chef Bernhard Url.

Die Verwendung einiger Antibiotika bei Mensch und Tier stehe im Zusammenhang mit Resistenzen von Bakterien gegen diese Wirkstoffe. Diese seien ein „erhebliches Gesundheitsproblem“ und belasteten die Wirtschaft.

So gebe es etwa einen Zusammenhang zwischen Antibiotika-Resistenzen von Campylo­bacterbakterien bei Tieren und Resistenzen von denselben Erregern bei Menschen. Die EU-Agenturen merkten an, dass noch weiter dagegen vorgegangen werden müsse, um Antibiotikaresistenzen in Europa und auf der Welt zu bekämpfen. © dpa/aerzteblatt.de

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