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Ärzteschaft

Fast nur noch Langzeitpatienten auf COVID-19-Intensiv­stationen

Donnerstag, 1. Juli 2021

/Kai Senf

Berlin – Auf den COVID-Intensivstationen der deutschen Kliniken werden fast nur noch Langzeitpatien­ten behandelt. Darauf hat der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, hingewiesen.

„Die allermeisten der rund 600 COVID-Patien­ten auf den Intensivstationen sind Langzeitpatienten. In Einzelfällen kommt es auch noch zu Neuaufnah­men, doch viele sind bereits seit Monaten in intensiv­medizinischer Behandlung“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Es handele sich größtenteils um Patienten, die sich in der dritten Welle im Frühjahr angesteckt hätten, sagte Marx. „Wir wissen heute, dass zehn Prozent der COVID-Intensivpatienten länger als zwei Monate in den Kliniken bleiben“, erklärte er.

„Beatmete COVID-19-Patienten bleiben im Schnitt 14 Tage auf der Intensivstation, zehn Prozent benöti­gen mehr als 35 Tage Beatmungstherapie.“ Man müsse davon ausgehen, dass jeder zweite beatmete Patient sterbe. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #97143
michelvoss
am Freitag, 9. Juli 2021, 19:40

vorzeitiger Tod durch Langzeit-Beatmung.

"Ein-Jahres-Überleben war mit 90 % gegenüber 55 % höher in der Gruppe ohne invasive Beatmung" Beatmungsentwöhnung in Weaning-Zentren nach primärem Weaning-Versagen. Dt. Ärzteblatt, 20. 3. 20: https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=213080
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