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Kiel will neue Ansätze für Wissenschafts­kommunikation erforschen

Mittwoch, 7. Juli 2021

/Sergey Nivens, stock.adobe.com

Kiel – Ein neues Verbundprojekt in Schleswig-Holstein, das „Kiel Science Communication Network“ (KSCN) soll Forschung, Design und Praxis zur Visualisierung von Gesundheitsthemen zusammenbringen.

Ziel der Arbeit ist, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und wirkungsvoll mit der Öffentlichkeit zu teilen. Dafür sollen die Mitarbeiter des KSCN neue Ansätze für die Wissenschaftskommunikation ent­wi­ckeln, die sich auf die Visualisierung von Informationen und deren Wahrnehmung konzentrieren.

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„Nicht zuletzt die aktuelle Pandemielage hat gezeigt, dass Fragen aus diesem Bereich immer auch mit starken emotionalen Reaktionen, Angst und Misstrauen einhergehen“, erklärte Hinrich Schulenburg, Mitglied im Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science (KLS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).

Mithilfe von Visualisierungen könne es gelingen, die Komplexität wissenschaftlicher Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen, betonte er. Basierend auf der Zusammenarbeit im KSCN soll in Kiel zudem ein neuer Master-Schwerpunkt für visu­elle Wissenschaftskommunikation entstehen.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Einrichtung des neuen Schwerpunkts dazu beitragen können, Karriere­wege in diesem Bereich zu inspirieren“, sagte der Präsident der Muthesius Kunsthochschule, Arne Zerbst.
An dem KSCN beteiligen sich neben der CAU und der Kunsthochschule auch das Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

Gefördert wird das Verbundprojekt in den kommenden fünf Jahren von der Volkswagenstiftung mit rund vier Millionen Euro. Praxispartner sind unter anderem der Norddeutsche Rundfunk (NDR), die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft, der Videokanal „Kurzgesagt“ sowie die Stadt Kiel. © hil/aerzteblatt.de

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