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Ausland

Queen Elizabeth II. verleiht britischem Gesundheitsdienst das Georgskreuz

Montag, 5. Juli 2021

/picture alliance, AP Photo, Lauren Hurley

London – Queen Elizabeth II. hat dem staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) heute das Georgs­kreuz verliehen, die höchste zivile Tapferkeitsmedaille im Vereinigten Königreich. Die Königin dankte den Beschäftigten damit am 73. Jahrestag der Gründung des NHS für ihren Einsatz in der Corona­pandemie.

„Zusammen haben Sie mehr als sieben Jahrzehnte lang die Menschen unseres Landes mit Mut, Leiden­schaft und Hingabe unterstützt und die höchsten Standards des öffentlichen Dienstes unter Beweis gestellt“, erklärte die Queen.

Das Georgskreuz wird in Großbritannien seit 1940 – analog zum militärischen Victoriakreuz – an Zivilis­ten für besondere Tapferkeit und Mut in Gefahrensituationen verliehen.

Der NHS hatte auf dem Höhepunkt der verheerenden Coronawelle im Winter kurz vor dem Kollaps ge­stan­­den. Premierminister Boris Johnson, der nach seiner Coronainfektion im Frühjahr 2020 selbst im Kranken­haus gelegen hatte, erklärte, das NHS-Personal habe mit seinem Einsatz „unzählige Leben ge­rettet“.

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Das Georgskreuz sei ein Symbol für die Dankbarkeit des ganzen Landes. Die britische Regierung war zuletzt scharf kritisiert worden, weil sie den Krankenpflegekräften lediglich eine Lohner­höhung von einem Prozent angeboten hat. Dies kommt angesichts der Inflationsentwicklung einer Gehalts­kürzung gleich. © afp/aerzteblatt.de

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