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EU-Bürger sehen Klimawandel als größtes globales Problem

Dienstag, 6. Juli 2021

/rrudenkois, stock.adobe.com

Brüssel – Der Klimawandel ist aus Sicht der EU-Bürger das derzeit größte globale Problem. Nach einer Um­frage im Auftrag der EU-Kommission wird er mittlerweile als bedeutender angesehen als Armut, In­fektionskrankheiten und die wirtschaftliche Lage.

Mehr als neun von zehn Befragten halten den Klimawandel für ein ernstes Problem, wobei fast acht von zehn ihn als sehr ernst erachten, wie die Kommission gestern in Brüssel weiter mitteilte.

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In Bezug auf die Reaktion der Politik seien sich neun von zehn Europäern darin einig, dass die Treibhaus­gasemissionen auf ein Minimum reduziert und die verbleibenden Emissionen kompensiert werden soll­ten, um in der EU bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

Fast neun von zehn Europäern hielten es zudem für wichtig, dass sich die EU ehr­geiz­ige Ziele setze, um verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen. Und ebenso viele erachteten es als wichtig, dass die EU die Verbesserung der Energieeffizienz unterstütze.

Veröffentlicht wurde die Umfrage rund eine Woche vor Vorstellung eines Maßnahmenpakets zum Errei­chen des EU-Klimaziels für 2030. Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 hat die Europäi­sche Union sich das Zwischenziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Pro­zent zu senken. Das Maßnahmenpaket wird deswegen „Fit for 55“ genannt.

Vor allem in der Wirtschaft wird es mit Spannung erwartet. Dort gibt es auch Befürchtungen, dass einzelne Maßnahmen die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen einschränken könnten. Kontrovers wird zum Beispiel diskutiert, dass die Kommission laut vorab in die Öffentlichkeit gelangten Papieren die Einführung einer europaweiten Steuer auf Kerosin vorschlagen könnte. © dpa/aerzteblatt.de

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