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Zoonosen: Allianz will Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel senken

Dienstag, 6. Juli 2021

/picture alliance, Ennio Leanza

Berlin – Eine neue internationale Allianz will Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel verringern. Jedes Jahr sterben fast drei Millionen Menschen an Zoonosen wie Aids, Ebola und das Coronavirus, wie das Entwick­lungsministerium und das Bundesumweltministerium gestern anlässlich des Welt-Zoonosen­tags mitteilten.

Die beiden Ministerien haben die Allianz ins Leben gerufen. Rund 50 Organisationen sind bislang betei­ligt. Dazu gehören Regierungen, UN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschafts­einrich­tungen.

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„Wir stehen vor einer größeren Gefahr, als vielen bewusst ist“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Drei Viertel aller neu auftretenden Infektionskrankheiten seien Zoonosen. Es gebe 1,7 Millionen nicht erkannte Viren in Säugetieren und Vögeln. Experten hätten Dutzende zoonotische Viren mit Pandemiepo­tenzial identifiziert.

„Je enger der Kontakt zwischen Wild-, Nutztieren und Menschen ist, desto wahrscheinlicher ist eine Über­tragung auf den Menschen“, erklärte Müller. Deutschland gehöre zu den größten Geldgebern im weltweiten Kampf gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel und beim Schutz von Biodiversität.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnte davor, dass Naturzerstörung das Risiko erhöhe, dass Viren von Tieren auf Menschen übertragen würden und so neue Pandemien entstünden. Der illegale Wild­tierhandel müsse entschlossen bekämpft und der legale Wildtierhandel besser kontrolliert werden, forderte die Ministerin. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 7. Juli 2021, 16:19

Welttierhandel abschaffen - Exoten-Handel aller Art verbieten

Wir kommen mit unseren einheimischen Tieren nicht klar ...
die zum Teil exotisch genug sind - weil Weltumspannend - z.B. Tauben ...
die kennen wir gar nicht - sehen wir kaum, nehmen wir gar nicht zur Kenntnis - somit wissen wir nicht viel von ihnen - es könnten alles sein.
Aber Exoten aus fernen Ländern anfliegen lassen, die zu einem hohen
Prozentsatz schon während des Transports eingehen/sterben - oder innerhalb der Tiergärten/zoologischen Gärteen gar nicht Artgerecht
gehalten werden können egal ob Eisbären od Pandas im Berliner Zoo z.B.
Homo Sapiens ist für die Erde gar nicht gemacht, nicht fähig. Es fehlt jede Achtung, jeder Respekt. Erst finden sie "Indien" in "Amerika" rotten die Einwohner fast aus, holen sich Ersatz aus wieder anderen Erdteilen -
versklaven die - mit dem Erfolg dass sie heute noch nach Jahrhunderten
ihre Probleme haben - weil sie gar nicht Miteinander-lebensfähig sind.
Alles kaputt/morden/ausrotten was sie nicht sind, kennen, können -
machen egal wo wer was - in jedem Land - ist das Einzige, was sie können.
Bis die darauf kommen, dass da was nicht stimmt, dass ihre Frevel
Konsequenzen haben kann - da sind sie längst tot, und was interessieren
sie schon ihre eigenen Enkel und Ur-und UrUr-Enkel?
Außerdem sind wir ja "schlau" - wir können ja fast alles reproduzieren -
denken manche wirklich -
Irgendwo noch ein paar Erden - mit Sonnen - ich möchte nichts von
Menschen erschaffenes - ihre Zerstörungswut reicht mir.
LNS
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